Frage: "ZHUAN FALUN" Band 1 und Band 2 habe ich gelesen. Ein Wort in dem Buch ist mir schwer begreiflich, weil ich früher Schüler der tantrischen Schule war. Es wird darin wahrscheinlich gesagt, daß die Buddhas auf der Ebene von Tathagata und Bodhisattwa von einem großen Unheil heimgesucht werden, stimmt das?

     Antwort: Diese Frage liegt auf einer ziemlich hohen Ebene. Wenn du dich auf eine noch höhere Ebene kultiviert hast, kannst du das sehen und begreifen. Ich kann dir nur eine einfache und zusammenfassende Erklärung geben. Das Gebot auf der Ebene von Menschen gilt nicht mehr, weil es mit der Moral der menschlichen Gesellschaft immer bergab geht. Die Anschauung über die Moral im Herzen des Menschen ist zugrunde gegangen. Wenn es keine richtige Anschauung mehr gibt, gilt das Gebot auch nicht mehr. Wenn das Gebot auf der Ebene der menschlichen Gesellschaft nicht in Geltung ist, geht es auch mit der Menschheit bergab. Wenn dieses Gebot nicht in der menschlichen Gesellschaft seine Gültigkeit verliert, so muß es auf einer sehr hohen Ebene von dem richtigen Weg abgewichen sein. Dann werden die materiellen Leben auf eine niedrigere Ebene degradiert. Werden sie schlechter, müssen sie herunterfallen. Wenn das auf einer großen Fläche passiert, so handelt es sich dabei nicht allein um die Menschheit. Wenn die Durchführung dieses Gebotes zum Beispiel auf der hohen Ebene nur ein bißchen abweicht, herrscht es unten schon ein wirres Durcheinander. Wenn man beim Schießen zum Beispiel nur ein wenig daneben zielt, so weiß man nicht mehr, wohin die Kugel fliegt. Warum sind unten so große Veränderungen vor sich gegangen? Wie schrecklich sich die menschliche Gesellschaft .doch geändert hat! Der Mensch verübt jede erdenkliche Untat. Es gibt viele Leute, die Schlechtes wie Drogeneinnahme und Rauschgiftschmuggel tun; es gibt Unterwelten, Homosexualität und Blutschande, die den Normen eines Menschen als Menschen. nicht entsprechen. Wie beurteilen aber die Buddhas dieses Problem? Wenn die Regierungen und die Gesetze das erlauben, heißt das nur, daß die Menschen selbst das erlauben. Das himmlische Gesetz aber erlaubt das nicht! Früher war das Schöne das Objekt, nach dem der Mensch trachtet. Guckt aber mal die Spielzeuge und die Bilder, die verkauft werden, sie sind alle Pfuscharbeiten! Was stellen die denn dar? Niemand weiß das! Alle Anschauungen des Menschen ändern sich zum Gegenteil. Ein Haufen Unrat ist zum Werk eines großen Bildhauers geworden. In der ganzen Gesellschaft gibt auch viele solche Erscheinungen. In den Laden werden Spielzeuge sogar in Form von Mist verkauft. Früher wurden Stoff-Babys sehr schön gestaltet, erst dann wollte man sie gerne kaufen. Aber heute sind Totenschädel, böse Menschengestalten, Teufel und böse Wichte sehr gefragte Spielzeuge. Diejenigen, die keine gute Gesinnung hegen, kaufen sie sehr gern. Was kann das nur beweisen? Die Anschauungen des Menschen rutscht sehr schnell nach unten! Früher mußten die Sänger und die Sängerinnen, deren Figur und Pose sehr schön aussahen, eine schöne Stimme haben, und sie haben auch an der Musikhochschule studiert. Denn die Musik muß dem Menschen einen Genuß der Schönheit bieten. Wenn heute aber die Leute mit langen Haaren, die weder wie Frauen noch wie Männer aussehen, mit aller Kraft schreien, können sie vom Fernsehen zu Stars gehoben. Alles wird ruiniert. Alles, was die Menschheit betrifft, ist dabei, nach unten zu rutschen. Es gibt noch sehr viele Erscheinungen, sehr schreckliche Erscheinungen! Wenn man sich nicht kultiviert, kann man das nicht wahrnehmen. Der Mensch sieht die Religionen auch anders an, er betrachtet sie als Politik. Wenn manche Leute ihre Münder zum Sprechen öffnen, beginnen sie auf Buddhas zu schimpfen. In der Speisekarte gibt es "Der Buddha springt über die Mauer". Das ist lauter Verleumdung gegen Buddhas! Wie ist es denn mit der jetzigen Menschheit? Wenn du dich nicht kultivierst, weißt du das nicht; wenn du aber Kultivation treibst und all dies siehst, bekommst du einen heftigen Schreck! Denkt mal, der Mensch ist zu dem Stand degradiert. Das ist aber keine isolierte Erscheinung, weil das Gebot in einem bestimmten Raum Probleme bekommen hat. Viele Substanzen und viele Lebewesen sind von dem Gebot abgewichen. Ich kann dir nur so viel erklären. Wenn ich darauf zu tief einginge, würden viele Anwesende das nicht begreifen. Ich glaube, du solltest meine Erklärung verstehen.

     Frage: Ich schäme mich eigentlich, diese Frage zu stellen. Wenn ich aber nicht fragen würde, würde ich diese Gelegenheit verpassen. Auf diese Frage waren viele nicht in der Lage, zu antworten. Herr Meister, heute sind Sie da. Das ist eine seltene Gelegenheit für mich. Eines Nachts vor ein paar Jahren machte ich um 12 Uhr Lotussitz nach der tantrischer Art. Früher habe ich die tantrische Schule kultiviert. Ich drehte mich wie Flugzeugpropeller, so schnell, daß ich es nicht beschreiben konnte. Ich fühlte, daß ich in die Höhe stieg. Als ich so hoch stieg, kam ich aus dem Schädel heraus. Dabei fühlte ich starke Schmerzen. Als ich noch weiter steigen wollte, bekam ich große Angst. Ich dachte bei mir, daß meine Seele weggegangen sein mochte. So konnte ich meinen eigenen Körper nicht mehr sehen. Am nächsten Tag geschah etwas Merkwürdiges. Am hellen Tag, als ich im Zimmer saß, sah ich einen silbernen Ring mit silbernem Glanz. Nach fünf Minuten verschwand der Ring. Am dritten Tag sah ich ein Falun. Wie würden Sie die Sache erklären?

     Antwort: Obwohl du früher den Tantrismus kultiviert hast, hat er nicht funktioniert. Warum hast du das Falun sehen können? Weil wir uns, bevor du den Falun Dafa kultivierst, um dich kümmerten. Es ist sehr leicht, daß ein Praktizierender in die Höhe steigt. Die Wissenschaftler heute können das aber nicht erklären. Er kann in die Höhe steigen, wenn all die Meridiane des Körpers durchschlagen worden sind. Auch wenn er nicht in die Höhe steigt, er geht ganz leichten Schrittes. Er fühlt sich nicht müde, wenn er auf den Berg klettert oder die Treppe hinaufgeht. Das bedeutet, daß die Meridiane durchschlagen sind. Es kann so was passieren. Wenn davon die Rede ist, daß die Seele den Körper verläßt, verläßt die Seele von manchen Leuten leicht den Körper, die Seele von manchen Leuten aber nicht. Wenn die Seele den Körper verlassen hat, wirst du von dem Falun mit in Bewegung gebracht. Deshalb drehtest du dich sehr schnell. Als du nicht mehr wagtest, weiter in die Höhe zu steigen, heißt es eben, daß deine Kultivationsenergie damals nicht dafür ausreichte. Als du zum ersten Mal auf solches Problem stieß, bekamst du Angst. Und das gilt auch für jedermann. In der Tat gibt es viele Falun Dafa Kultivierende, die fliegen können. Das ist ganz normal. Wenn einer sich kultiviert, beginnen seine Meridiane durchschlagen zu werden. Wenn sein Großer Himmelskreis geöffnet worden ist, kann er in die Höhe steigen. Hierbei möchte ich euch noch einprägen, daß keiner von euch einen solchen Gedanken hegen darf: Wenn ich doch fliegen könnte! Wenn ein solcher Gedanken bei dir auftaucht, danach zu trachten, kannst du nicht mehr in die Höhe steigen, auch wenn du fliegen kannst. Denn beim Praktizieren legt man Wert auf die Tatenlosigkeit und Leere (Sunyata). Man soll der Kultivation große Aufmerksamkeit schenken, aber nicht danach trachten, was dabei zu bekommen; man soll großen Wert auf die Kultivation legen, sich aber nicht um die Kultivationsenergie bemühen. Mit solchen Gedanken treibt man Kultivation. Wenn man täglich daran denkt, Buddha zu werden, ist das nichts anderes als ein starker Eigensinn. Es geht auf immer nicht, wenn man diese Gesinnung nicht loswird. Deshalb soll man bei der Kultivation diese Gesinnung loswerden. Was du unter normalen Menschen nicht loswerden kannst, gehört zu dem Bereich des Eigensinns. Du trachtest nach diesem oder nach jenem, je mehr Mühe du dir aber darum gibst, desto schwieriger ist es für dich, das Ziel zu erreichen. Nur wenn du auf diese Gesinnung verzichtest, kannst du dein Ziel erreichen. Diesen Grundsatz müßt ihr euch auf jeden Fall einprägen. Nach dem, was du unter normalen Menschen bekommen willst, kannst du trachten, und durch Mühe kannst du auch zum Ziel gelangen; aber das, was über normale Menschen hinausgeht, kannst du erst dann bekommen, wenn du diese Gesinnung losgeworden bist. Wie soll das denn heißen? Das heißt: Das Ziel von selbst erreichen, ohne vorher danach zu trachten. Die Angst, von der du gesprochen hast, ist in der Tat grundlos. Du kannst ruhig in die Höhe steigen, wenn du es kannst. Weil damals niemand es dir gesagt hatte. Es gab auch keinen Meister unter normalen Menschen, der dir das erklären konnte. In die Höhe zu steigen, ist eine sehr normale Erscheinung, aber das wird von den Gedanken des Menschen kontrolliert. Wenn du daran denkst, zurückzukommen, - du brauchst nur daran zu denken - dann kannst du zurückkommen; wenn du daran denkst, in die Höhe zu steigen, kannst du in die Höhe steigen. Wenn du Angst bekommst, ist das wieder eine Art Eigensinn. Deswegen wirst du leicht wieder herunterfallen. Deshalb sollst du unter keinen Umständen Angst bekommen. Früher gab es einen Praktizierenden, der sich zum Arhaten kultiviert hatte. Er freute sich sehr darüber, weswegen er wieder nach unten fiel. Warum denn? Der Frohsinn ist auch Ausdruck der Gefühle und gehört deshalb in die Kategorie Eigensinn. Als einem Praktizierenden, der bei der Kultivation Erfolge erzielt hat, ist mir ganz gleichgültig, wenn du mich beschimpfst oder Schlechtes über mich sagst; ich bin davon nicht gerührt, wenn du Gutes über mich sagst; ich trage es dir auch nicht nach, wenn du mir Schlechtes nachredest. Er ist deshalb heruntergefallen, weil er sich darüber freute. Es ist auch nicht sehr leicht, sich auf die Kultivationsebene des Arhaten zu kultivieren. Dieser Mensch entschloß sich zur weiteren Kultivation! Nach ein paar Jahren erreichte er wieder die Kultivationsebene des Arhaten. Jetzt dachte er bei sich: Ich sollte mich auf keinen Fall freuen. Wenn ich mich freue, werde ich wieder hinunterfallen. Von Herzen hatte er Angst, wieder froh zu sein. Aber sobald er Angst hatte, fiel er wieder hinunter. Weil die Angst auch eine Art Eigensinn ist. Sich zum Buddha zu kultivieren, ist eine sehr ernste Sache, aber kein Kinderspiel! Deshalb müßt ihr alle darauf aufpassen. Bevor ihr weitere Fragen stellt, wollte ich eins betonen: Beim Praktizieren muß man sich auf ein Kultivationssystem konzentrieren. Ich weiß, daß viele von den Anwesenden früher den Tantrismus praktiziert haben; viele glauben an den Buddhismus; es gibt wieder viele andere, die an den Katholizismus oder das Christentum glauben. Ich bin aber der Ansicht: Man muß sich bei der Kultivation auf nur eine Schule konzentrieren! Warum denn das? Das ist eine absolute Wahrheit! In der Endzeit kann man durch Kultivation nicht mehr zum Erfolg kommen. Das ist einer der Hauptgründe dafür. Es gibt noch einige weitere Gründe, die dazu führen. Man kann nämlich das Gebot nicht verstehen. Im übrigen kultiviert man zugleich zwei oder mehr Schulen. Die Kultivation von zwei oder mehr Schulen ist auch einer der Hauptgründe. Wenn du diesen Gong praktizierst, sollst du keinen anderen Qigong mehr praktizieren. Warum denn? Weil "Vorzüge aller anderen Schulen zu übernehmen" eine Meinung von normalen Menschen ist. Dieser Grundsatz gilt für das Lernen der Kenntnisse unter normalen Menschen. Aber die Kultivation richtet sich nach dem Grundsatz von Konzentration auf nur eine Schule. Im Buddhismus heißt es "Keine zweite Schule kultivieren". Wenn du sowohl Buddhismus als auch Taoismus kultivierst, wirst du bei keiner von den beiden Schulen zum Erfolg kommen. Niemand wird für dich die Kultivationsenergie evolvieren. Denn "die Kultivation hängt von dem Kultivierenden selbst ab, aber die Evolution der Kultivationsenergie kommt auf den Meister an". Denkt mal, kann man sich denn zum Buddha kultivieren, wenn man nur Qigong treibt? Kann man denn im Tantrismus zum Buddha werden, wenn man nur die Merkverse laut liest, einige Gedanken dabei einfügt und einige Handgebärden macht? Die Gedanken des Menschen sind eigentlich nichts, sie stellen nur einen Wunsch dar. Die wirkliche Rolle spielt nur der Meister! Mancher würde denken: Sowieso sind alle Schulen buddhistisch. Ist es nicht sehr gut, wenn wir die buddhistischen Merkverse laut lesen, dabei den Tantrismus kultivieren und zugleich noch einen buddhistischen Qigong praktizieren? Das ist aber nur die Erkenntnis des Menschen, aber nicht die des Gottes. Denkt doch mal: Wie haben sich Tathagata und Amitabha zum Buddha kultiviert? Sie haben sich vervollkommnet, indem sie sich nach ihrer eigenen Kultivationsmethode kultiviert hatten. Ihrer eignen Evolutionsmethode nach ist ihre Kultivationsenergie entstanden, mit der sie ihre eigenen Welten ausgefüllt haben und zum Kultivationserfolg gelangt sind. All dies ist dadurch erreicht worden, daß sie bei der Kultivation ihre eigenen Kultivationsweisen befolgten. Die Vervollkommnungsmethode von Buddha Schakjamuni heißt "Je (Gebote), Ding (Meditation) und Hui (Weisheit)". Man soll seiner Kultivationsmethode nach die vier Dhyana und acht Meditationen kultivieren. Die Kultivationsenergie, die du bei der Kultivativierung dieser Schule bekommen hast, muß auch die sein, die damals Schakjamuni kultiviert hat. Erst dann kannst du zu seinem Himmelsreich kommen. Wenn du den Tantrismus praktizierst, mußt du die Anforderungen des Tantrismus, nämlich "Shen (Körper), Kou (Mund) und Yi (Gedanken)" einhalten, erst dann kannst du zu dem von Tathagata "Große Sonne" verwalteten Himmelsreich steigen. Wenn du alles kultivieren willst, kannst du dabei gar nichts bekommen. Wenn du zum Beispiel die Jingtu-Schule kultivierst, zu Amitabha betest und zugleich die Theorie des Chan-Buddhismus studierst, wirst du auch gar nichts erreichen. Ein Mensch hat nur einen Körper. Es ist gar keine leichte Sache, seinen Körper zum Körper des Buddhas umzuwandeln. Du kannst das aber nicht selbst schaffen. Das muß vom Buddha ausgeführt werden. Es ist eine sehr komplizierte Sache, sogar komplizierter als das präziseste Gerät, über das der Mensch jetzt verfügt, deinen Körper zu dem Körper des Buddha umzuwandeln. Der Buddha muß an deinen Körper einen Satz von Dingen namens Jizhi (Mechanismen) setzen und viele andere Dinge, die zur Entwicklung der übernatürlichen Kräfte dienen, als Samen aufs Feld des Dantian streuen. All dies gehört zu seiner Schule. Erst dann kannst du dich in seiner Kultivationsschule kultivieren und später zu der Welt seines Himmelsreiches kommen. Wie kannst du dich denn zu einem "Du" kultivieren, der sich zwei buddhistischen Welten anpaßt, wenn du dich nicht auf eine Kultivationsschule konzentrierst und aber nur einen Körper hast? Wie kannst du durch die Kultivation zu zwei "Du" werden? Keiner von den Buddha wird dir was geben, wenn sie bemerken, daß du so handelst. Sie meinen, daß du eine schlechte Xinxing hast. Mit einfachen Worten gesagt, du wirst das Buddha-Gebot sabotieren. Wie schwer und hart war es, daß sich ein Tathagata zum Tathagata kultiviert hat! Welche großen Leiden mußte er ertragen, als sich ein Tathagata zum Tathagata kultivierte! Ist das nicht Sabotage an dem Buddha-Gebot, wenn ein normaler Mensch seine Dinge ändern, unterminieren und Dinge, die von zwei Buddhas nachgewiesen worden sind, durcheinanderbringen will?! Das ist eine sehr ernste Sache! Die Mönche und Menschen von heute sabotieren das Buddha-Gebot, wobei sie selbst das nicht wissen. Man kann dir selbstverständlich nichts vorwerfen, wenn du das nicht weißt. Aber trotzdem wirst du nichts bekommen. Es ist keinem erlaubt, das Buddha-Gebot nach Belieben zu sabotieren. Es ist durchaus unmöglich, daß sich das Buddha-Gebot zweier Schulen, zweier Buddhas von dir sabotieren läßt! Du kannst nichts bekommen, wenn du zwei Schulen gleichzeitig kultivierst. Es geht auch nicht, wenn du nur die buddhistischen Schulen aber keine taoistischen Schulen kultivierst. Wenn du die buddhistischen Schulen wie Chan-Buddhismus, Tantrismus, die Jingtu-Schule, die Huayan-Schule und die Tiantai-Schule alle kultivierst, heißt es dann, daß du Unsinn treibst. Und du kannst auch gar nichts bekommen. Du wirst tatsächlich nichts bekommen. Deshalb mußt du dich, nur auf eine Schule konzentriert, kultivieren. Erst dann kannst du zur Vervollkommnung gelangen. Hier habe ich einen Grundsatz erklärt. Das heißt aber nicht, daß du unbedingt den Falun Dafa von mir lernen mußt. In einer vorgeschichtlichen Periode hat unser Falun Dafa in der menschlichen Gesellschaft Menschen in großem Maßstab erlöst, wie es der von Schakjamuni gegründete Buddhismus getan hat. Aber in dieser Zivilisationsperiode der Menschheit haben wir noch nie was getan. Nach dem Auftauchen der diesmaligen Menschheit haben wir ihn zum ersten Mal, wahrscheinlich auch zum letzten Mal verbreitet, um Menschen zu erlösen. Aber er ist für ewig und immer unzerstörbar. Wir haben selbstverständlich auch unsere Falun-Welt. Die Schüler, die sich vervollkommnet haben, können zur Falun-Welt kommen. Das heißt nicht, daß du unbedingt unser Gebot kultivieren mußt. Du kannst auch irgendein Gebot kultivieren, soweit es ein orthodoxes Gebot ist und du die Essenz von diesem Gebot bekommen kannst. Kultiviere die Schule, wenn du glaubst, daß du dich in dieser Schule vervollkommnen kannst. Ich will dir jedoch raten, dich nur auf eine Schule zu konzentrieren. Ich sage euch noch eine Wahrheit, daß der Buddha nicht mit seinem echten Aussehen die Menschen erlöst. Es ist keine Erlösung von Menschen, sondern Sabotage an dem Buddha-Gebot, wenn der Buddha, seine übernatürlichen Kräfte zeigend, dasitzt und euch das Buddha-Gebot erklärt. Diejenigen, die ungeheuerliche Verbrechen begangen haben und keine Gnade verdienen, wollen auch das Gebot lernen, und es bedarf keiner Erleuchtung mehr. Wer lernt es denn nicht, wenn man sieht, daß der wahre Buddha da sitzt? Die ganze Menschheit wird das schon lernen. Ist das nicht so? Deshalb ist es nur demjenigen, der als ein normaler Mensch in der Gesellschaft der normalen Menschen zur Welt kommt, erlaubt, das Gebot zu lehren und die Menschen zu erlösen. Dabei muß man ein Erleuchtungsvermögen haben. Es kommt allein auf euch an, ob ihr daran glaubt oder nicht. Aber das Gebot könnt ihr selbst in Erwägung ziehen. Ich habe das deshalb gesagt, weil ich euch gegenüber Verantwortung trage. Weil ihr euch kultivieren wollt, sage ich euch das. Sonst heißt es, daß ich euch gegenüber unverantwortlich bin. Aus der vorherbestimmten Verbindung sitzt ihr jetzt da. Ich sage euch, daß man in anderen Schulen nur schwer zum Kultivationserfolg kommen kann. Niemand kümmert sich um die Menschen mehr. Das Problem ist, daß man keinen orthodoxen Weg kultiviert. Deshalb mußt du dich selbst beherrschen können. Ganz gleich, in welcher Schule du dich auch kultivierst, vorausgesetzt, daß du glaubst, daß du in dieser Schule zum Erfolg der Kultivation kommen kannst. Weil die Buddhas es gut mit den Menschen meinen. Deshalb sage ich euch, ihr müßt euch auf eine Kultivationsschule konzentrieren, wenn ihr euch kultivieren wollt. Ihr dürft nicht nur keine Kultivationsübungen anderer Schulen praktizieren, sondern euch ist es auch nicht erlaubt, Schriften anderer Schulen zu lesen und in Gedanken an Dinge anderer Schulen zu denken. Solche Gedanken müssen auch beseitigt werden. Weil viele Dinge, die beim Praktizieren entstehen, auf die Gedanken ankommen. Wenn bei dir ein solcher Gedanke entsteht, bedeutet es eine Jagd danach. Das heißt, daß du ein solches Ding gern hast. So kommt es zu dir. Dadurch wird das Gong an deinem Körper durcheinandergebracht, das Falun wird deformiert und verliert dadurch seine Wirkung. Und du wirst dich zu keinem Erfolg kultivieren. Ich sage euch allen, dieses Falun ist sehr wertvoll, obwohl ich euch gegeben habe. Bevor ich den Falun Dafa verbreite, konnten es diejenigen, die sich tausend Jahre kultiviert haben, nicht bekommen, obwohl sie es haben wollten. Wenn jemand es bekommen hat, heißt es, daß er schon teilweise zum Erfolg bei der Kultivation gelangt. Die Kultivationsenergie wird automatisch von dem Falun evolviert. Nur wenn du dein Herz kultivierst, kann deine Kultivationsenergie wachsen, und du kannst dich auf die hohe Ebene heben. Das Falun ist ein hohes Lebewesen, es ist nämlich wertvoller als dein Leben. Ich habe es dir deshalb gegeben, weil du dich kultivierst, was ein Ausdruck dafür ist, daß deine Foxing, deine Eigenschaften des Buddhas, aufgetaucht sind. Wenn du einen solchen Gedanken hegst, können wir dich erlösen und alles für dich tun. Was du bekommen hast, ist ziemlich wertvoll. Sich zum Buddha zu kultivieren, ist eine sehr ernste Sache. Wir werden dir nicht erlauben, diese Sache durcheinanderzubringen und sie zugrunde zu richten. Wenn du dich, mit Dingen anderer Schule gemischt, kultivierst, sehe ich mich gezwungen, das Falun zurückzunehmen. Wir lassen dich nicht zu, das Leben, dieses hohe Lebewesen zugrunde zu richten. Mancher würde denken, warum kümmert sich das Falun, das so mächtig ist, nicht darum, wenn ich Dinge anderer Schule gelernt habe? In diesem Kosmos gibt es einen Grundsatz: Deine eigenen Worte zählen, wenn du etwas gern hast. Das Übel, was du gern hast, kann durch jede Ritze eindringen. Auch wenn du es nicht brauchst, versucht es immer, in deinen Körper einzudringen! Wenn du es dir wünschst, kommt es sofort, und zwar ohne eine Sekunde zu zögern. Warum kümmert sich das Falun nicht darum? Weil du es dir selbst wünschst. Deshalb müßt ihr alle darauf aufpassen. Die Kultivation ist eine äußerst äußerst ernste Sache. Als ich in China den Falun Dafa Verbreitete, gab es viele Leute, deren Himmelsauge auf einer relativ hohen Ebene geöffnet ist. Es ist für einen auch sehr schwer, wenn sein Himmelsauge geöffnet ist. Wenn du zum Beispiel einen riesengroßen Gott, der gelbes Gewand trägt, siehst, - denn Lebwesen in den anderen Räumen können sich vergrößern, so meint der Mensch, daß sie über unermeßliche übernatürliche Kräfte verfügen - sagt er zu dir: "Ich nehme dich als meinen Schüler an. Lerne doch bei mir!" Dein Herz wird dazu bewogen. Und du lernst bei ihm. Du wirst gleich ruiniert. Wie riesengroß er auch sein mag, er kommt immer noch nicht aus den drei Welten heraus. Deshalb ist er auch ein Nichts. Er befindet sich ausschließlich nicht in unserem Raum, deswegen kann sich sein Körper verändern. Ihr müßt unbedingt darauf achten. Manchmanl kommt auch ein Dämon zu dir, um dich bei der Kultivation zu stören: "Komm doch bei mir lernen! Ich kann dir was beibringen." Wenn manche Leute, besonders diejenigen, die andere Qigong praktizieren, dasitzen, tauchen bei ihnen oft spontane Bewegungen auf. Sie können von selbst sehr schöne Handgebärden machen. Ich sage euch aber, daß ein Dämon auch solche Dinge machen kann. Du weißt nicht, wer dir solche Bewegungen beigebracht hat. Wenn du aber diese seinen Bewegungen machst, wird er Dinge in deinen Körper setzen. Dadurch wird dein Körper durcheinandergebracht. Ich habe manche Leute gesehen, die sowohl dieses als auch jenes praktizieren. In ihrem Körper herrscht ein wirres Durcheinander. Sie haben allerlei Dinge in ihrm Körper. Sie können sich überhaupt nicht mehr kultivieren. Wir legen Wert auf die vorherbestimmte Verbindung. Du hast mich getroffen, das ist auch von deiner vorherbestimmten Verbindung bestimmt. Wenn du dich wirklich kultivieren willst, können wir deinen Körper gründlich reinigen. Gute Dinge kannst du beibehalten, schlechte Dinge werden wir für dich beseitigen. Auf diese Weise wird dein Körper wieder in Ordnung gebracht und gereinigt, wobei dein Körper den Naibaiti-Zustand (den Milchweißen Zustand) erreicht. Erst dann kannst du wirklich Kultivationsenergie entwickeln und dich auf eine hohe Ebene heben.

     Frage: Sie haben viele Gebotskörper, die den Menschen zur Kultivation anleiten können. Aber wir sind jetzt in Australien. Wer wird uns dazu anleiten? Wen können wir als Lehrer betrachten?

     Antwort: Der Herr hat eine sehr wichtige Frage gestellt. Wie allen bekannt ist, ist die Kultivation eines Menschen eine sehr ernste Sache. Der Mensch hat in seinen vielen Vorleben Karma bekommen, in seinen Vorleben hat er Schlechtes getan, deshalb hat er Feinde und Gläubiger in dem anderen Raum. Wenn sie wissen, daß du dich jetzt kultivierst, werden sie kommen, um sich an dir zu rächen. Dann stehst du zu Beginn der Kultivation vor Lebensgefahr. Deshalb habe ich gesagt: "Wenn der Meister nicht da wäre, wärest du überhaupt nicht imstande, zum Kultivationserfolg zu kommen, und zwar absolut so. Nur wenn dich der Meister schützt und verteidigt, kannst du bei der Kultivation Erfolge erzielen. Nur wenn du auf keine großen Probleme stößt, dann kannst du die Kultivation erfolgreich abschließen. Die sich Kultivierenden gab es früher überall in der Welt, in China verhältnismäßig mehr. Viele Leute, die den Tao kultivieren, bringen ihren Schülern den Tao bei. Obwohl der Taoismus, der später aufgetreten ist, viele viele Schüler haben, kann nur einer davon den wahren Tao erhalten. Auf diese Weise kann der Taoismus versichern, daß sich dieser Schüler ohne Probleme kultivieren kann. Der Taoismus kann nur einen Schüler schützen, weil er nicht den Wunsch hegt, alle Menschen zu erlösen. Warum kann ich unter so viele Menschen den Falun Dafa verbreiten und sie erlösen? In China gibt es zehn Millionen Menschen, die den Falun Dafa lernen. Wir haben noch nicht diejenigen Praktizierenden, die im Ausland sind, mitgezählt. Warum sind sie auf keine Probleme gestoßen? Unter den Anwesenden gibt es schon welchen, der sich an ein Auto gestoßen hat. Das Auto wurde beschädigt, und ihm ist aber tatsächlich nichts passiert. Er hat weder Schmerzen noch Angst. Er wurde nirgends verletzt. Warum so? Ein Gläubiger kommt nämlich, um die Schulden einzutreiben. Aber wir mußten ihn vor der wirklichen Lebensgefahr schützen. Aber diese Schulden müssen auch bezahlt werden. Ohne Schutz des Meisters mußte er sterben. Wie könnte er sich noch kultivieren, wenn er gestorben wäre? Ich habe unzählige Gebotskörper, die wie ich aussehen. In den anderen Räumen können sie sich selbstverständlich vergrößern bzw. verkleinern, manchmal sehr groß, manchmal sehr klein. Ihre Weisheit bleibt voll und ganz offen. Sie verfügen über die übernatürlichen Kräfte wie die des Buddhas. Aber der Hauptkörper bleibt bei mir. Sie selbst haben die Fähigkeit, etwas selbständig zu erledigen. Sie werden dich schützen, verteidigen und dir dabei helfen, die Kultivationsenergie zu evolvieren oder etwas Anderes zu erledigen. In der Tat sind sie die Verkörperung meiner Weisheit. Deshalb kann ich dich schützen. Obwohl ich nicht in Australien bin, habe ich dir das Gebot beigebracht, und du kannst das Gebot als Meister ansehen.

     Frage: Kann uns der Gebotskörper zur Kultivation anleiten und uns schützen?

     Antwort: Wenn ein Praktizierender auf ein Problem stoßen wird, wird mein Gebotskörper helfen, dieses Problem zu beseitigen, damit es nicht auftaucht, oder dir eine Andeutung gegeben wird. Wenn du trotzdem noch nicht zur Erleuchtung kommst, aber dich tatsächlich sehr gut kultivierst, kann er wohl vor deinen Augen erscheinen oder dir was sagen. Du kannst wahrscheinlich seine Stimme hören. Weil deine Kultivationsebene nicht hoch genug ist, kannst du ihn aber nicht zu Gesicht bekommen. Aber er kann seine Stimme hören lassen. Meistens kannst du ihn im Schlaf sehen, als ob du von ihm träumtest. Aber ob das wahr oder unwahr ist, bedarf es noch des Erleuchtungsvermögens. So kann man es meistens im Schlaf sehen. Wenn du eine sehr hohe Konzentrationsfähigkeit hast, kannst du ihn beim Lotussitz sehen. Wenn du aber immer danach trachtest, meinen Gebotskörper zu sehen, ist das wieder eine Art Jagd, eine Art Eigensinn. Dann kannst du mich auch nicht sehen. Wenn du nicht mehr daran denkst und immer auf die Kultivation aus bist, wirst du mit Sicherheit meinen Gebotskörper sehen können.

     Frage: Zwar schützt mich Herr Meister, aber ich habe viel zu großes Karma. Wie kann Herr Meister mich denn schützen?

     Antwort: Da hast du wieder eine sehr wichtige Frage gestellt. Weil alle Menschen in der heutigen Gesellschaft, von Karma erfüllt, auf diese Stufe degradiert sind, haben sie ziemlich großes Karma. Nicht nur Menschen, sondern auch Tiere, Substanzen, Pflanzen und Lebewesen in den höheren und den niedrigeren Welträumen haben auch ziemlich großes Karma, weil Menschen den Grundsatz von Samsara befolgen müssen. Alle können wieder geboren werden. Bei der Wiedergeburt nimmt der Mensch seine De-Substanz und sein Karma immer mit. Jetzt hat der Mensch weniger De-Substanz, aber mehr Karma. Allem Anschein nach haben nicht nur der Mensch, sondern auch Zement und Erde auch Karma. Wie allen bekannt ist, streuten die Bauern, wenn sie sich bei der Arbeit in die Hand geschnitten haben, ein bißchen Erde auf die Wunde, so konnte die Wunde geheilt werden. Wagst du jetzt mit der Wunde die Erde zu berühren? Auch wenn du die Erde nicht berührst, du wirst an dem Tetanus erkranken! Jetzt ist überall Karma. An Substanzen, an Pflanzen, an Tieren und Menschen sind Karma festzustellen. Auf der hohen Ebene betrachtet, herrschen in der menschlichen Gesellschaft schwarze Wellen. Warum gibt es heute epidemische Krankheiten? Die sehr schlimmen epidemischen Krankheiten sind verursacht durch jene schwarzen Wellen, und zwar durch die karmischen Massen mit großer Dichte, die sich hin und her bewegen. Wohin sie sich bewegen, dort treten die epidemischen Krankheiten auf. Jetzt hat die Menschheit solch großes Karma, was ist dabei zu machen? Ich sage dir, daß du dich kultivieren sollst. Ich habe eben erklärt, wenn du dich erst dann, nachdem du die Leben, die du anderen geschuldet hattest, zurückgezahlt, kultivierst, wirst du schon die Gelegenheit versäumen und mich nicht wieder treffen. Was ist denn zu machen? Der Mensch in diesem Kosmos ist da, nicht um Mensch zu sein, sondern er soll sich durch die Kultivation zurückkehren, zu dem Ort, wo er tatsächlich geboren wurde. Mancher würde sagen: "In der Gesellschaft der normalen Menschen kann ich die Gefühle der normalen Menschen nicht loswerden. Was mache ich mit meiner Frau, meinen Kindern, meinen Eltern und meinen Geschwistern, wenn ich Kultivation betreibe? Es wäre für mich uninteressant, weiter zu leben." Das sind aber nur Erkenntnisse, die du auf dem Standpunkt des Menschen hegst, und Gedanken, die du dir auf der jetzigen Grundlage machst. Wenn du dich auf eine höhere Ebene gehoben hast und dich auf dem neuen Standpunkt befindest, wirst du nicht mehr so denken. In einer anderen Situation wirst du nicht mehr so denken. Ich sage dir eine Wahrheit: Wer sind denn deine wahren Verwandten? Ich wollte hier damit keine Zwietracht in deiner Familie säen. Bei Samsara bist in diesem Leben ein Mensch, im nächsten Leben kannst du ein Tier oder eine Pflanze sein. Wieviel Eltern, wieviel Frauen und wieviel Kinder und wieviel Geschwister hast du denn in deinen vielen Leben gehabt? Du bist überhaupt nicht in der Lage, sie in dem langen Fluß deines Lebens zu zählen. Manche waren Menschen, manche waren keine Menschen. Aber der Mensch hat sich in dem Leben zu weit verirrt! Deine wahren Eltern sind in einem Ort des Kosmos, wo dein Leben entstanden bist. Dort sind deine wahren Eltern. Das Leben hat zwei Ursprünge: Einerseits entsteht das Leben durch Bewegung riesiger Massen; andererseits können Substanzen im Kosmos sichtbare Lebewesen durch Bewegung erzeugen, es sieht so aus, als ob sie wie Menschen schwanger gehen würden. Die Lebewesen, die auf die letztere Weise erzeugt sind, haben ihre Eltern. Deshalb warten deine Eltern dort auf dich. Sie sehnen sich nach deiner Rückkehr, aber du kommst nicht zurück. Du verirrst dich hier und meinst sogar, daß alle Leute deine Verwandten wären. Das Ziel eines Menschen ist, nicht Mensch zu sein, sondern zum Ursprung und Wahren zurückzukehren. Wenn der Gedanke, sich zum Buddha zu kultivieren, bei einem Menschen auftaucht, hat er dabei schon Saaten zur Kultivation zum Buddha angepflanzt, obwohl er keine vorbestimmten Bedingungen zur Kultivation hat. Warum reden wir so? Weil der Gedanke, den er hegt, viel zu wertvoll ist! Unter den solch bitteren Umständen und in einer solch verwirrten Situation hat er noch ein Herz, zu seinem ursprünglichen Ort zurückzukehren, sich zum Buddha kultivieren und zum Guten zu bekehren. Wenn du aber die Kultivation willst, wird dir schon geholfen und dir das Grün geöffnet. Wenn dem Menschen ein solcher Gedanke kommt, wird die Welt der Zehn Himmelsrichtungen erschüttert. Der Gedanke glänzt wie Gold. Jeder kann ihn ersehen. Was ist denn zu machen, wenn der Mensch die Kultivation will, aber sehr großes Karma hat? Man muß Maßnahmen treffen, um dein Karma zu beseitigen. Aber man darf dein Karma beseitigen nicht ohne Bedingung und auch nicht voll und ganz beseitigen. Bis zu welchem Grad kann das erledigt werden? Hier wollte ich das nicht sagen. Im Buddhismus wird gesagt, daß du bei der Kultivierung in einem Leben nicht zur Vervollkommnung kommen kann, du mußt dich bei Samsara in mehreren Leben kultivieren, erst dann kannst du zum Erfolg kommen. Das heißt, daß sich dein Karma nicht auf einmal beseitigen läßt. Wenn du dich wirklich kultivieren willst, werde ich es so einrichten, daß du schon in diesem deinen Leben zum Erfolg kommen kannst, nämlich in diesem deinen Leben zur Vervollkommnung. Wenn du wirklich sehr alt bist und dein Leben dafür nicht ausreicht, wirst du mit dem Falun aus dem Leben scheiden und wieder geboren werden. Du wirst mit dem Falun geboren, wodurch deine vorbestimmte Verbindung fortgesetzt wird. Wenn du das orthodoxe Gebot kultivierst, werde ich dein Karma bis zu dem Grade beseitigen, daß du dich kultivieren und es weiter ertragen kannst. Es ist nicht erlaubt, all dein Karma zu vernichten. Es geht auch nicht, wenn du nichts von deinen Schulden zurückzahlst. Aber wie wird denn der Teil von deinen Schulden zurückgezahlt? Wir werden ihn auf deinen Weg zur Kultivation verteilen. Dieses deine Karma wird auf die verschiedenen Stufen gelegt, wo du dich bei der Kultivation heben solltest. Es dient als Pässe und Trübsale dazu, deine Xinxing zu erhöhen. Wenn deine Ebene gehoben werden soll, wirst du auf gewisse Probleme stoßen, oder du wirst Schmerzen an irgendeinem Teil des Körpers haben, wobei du selbst zur Erleuchtung darüber kommen mußt. Es kommt darauf an, ob du dich als einen wahren Praktizierenden ansehen kannst. Es ist sehr wichtig, ob du diese Probleme wie ein normaler Mensch behandelst, ob du sie lassen und leicht nehmen kannst. Wenn du jeden Paß, jede Trübsal als eine gute Gelegenheit zur Hebung der Ebene betrachtest und sie ganz leicht nimmst, bist du in der Lage, diesen Paß zu überwinden. Mancher hält die Trübsale bei der Kultivation für sehr groß, in der Tat aber sind sie nicht groß. Für je größer du sie hältst, desto größer werden sie, und desto kleiner wirst du selbst. Du brauchst sie nicht ernst zu nehmen und nur aus dem Sinn zu verlieren. Solange die Berge grünen, muß man sich nicht um Brennholz sorgen. Wovor hast du denn Angst, wenn der Meister da ist, wenn das Gebot da ist? Laß sie nur beiseite! Wenn du sie läßt, wirst du bemerken, daß die Trübsale kleiner werden, während du größer wirst. Du kannst die Trübsale mit einem Schritt überwinden, dann werden die Trübsale auch zu nichts. Das ist garantiert so. Wenn man die Trübsale nicht überwinden kannt, heißt es dem Wesen nach, daß man auf seinen Eigensinn nicht verzichtet oder daß man an das Gebot nicht glaubt. In den meisten Fällen wird man entweder diese Art Eigensinn oder jene Art Eigensinn nicht aufgeben. Daß man mit den Trübsalen nicht über den Berg kommen kann, ist nur auf seinen Eigensinn zurückzuführen. Weil man nicht aus dem Menschen heraus kann, kann er die Trübsale nicht überwinden.

     Frage: Ich habe Fragen. Ich habe den Falun Dafa schon sehr lange kultiviert. Mit großem Wissensdurst lese ich die Bücher des Meisters und sehe mir die Kassetten des Meisters an. Aber es gibt ein Wort, das ich nicht verstehe, nämlich: "Das Falun kann nicht von euch selbst kultiviert werden. Der Meister persönlich wird ein Falun für euch setzen." So wollte ich gern nach China kommen, um Herrn Meister persönlich zu bitten, ein Falun für mich zu setzen. Das ist die erste Frage. Eine andere Frage: Wie kann das bewiesen werden, daß ich, wenn ich ein Falun habe, ein Falun besitze?

     Antwort: Viele Leute hegen eine Frage: Können wir denn ein Falun bekommen, wenn wir das Gebot lernen wollen, aber Ihren Kurs nicht besucht und Sie nicht gesehen haben? Manche Leute haben nichts gespürt, sie zweifeln, ob sich Meister um sie gekümmert hat. In der Tat habe ich in meinen Büchern geschrieben, daß du ein Falun bekommen wirst. Ich komme alle Menschen erlösen. Wenn ich dir gegenüber unverantwortlich bin, wirst du in Gefahr geraten, nachdem du dir diese Kassetten angesehen oder diese Bücher gelesen hast. Deshalb muß ich mich um dich kümmern. Wenn du dich wirklich kultivierst, aber ich mich nicht um dich kümmere, bedeutet es, daß ich dem Menschen Schaden zufüge und ihn in eine tödliche Lage versetze. Dafür werde ich auch gestraft. Deshalb darf ich so was nicht tun. Wenn ich so was tue, muß ich Verantwortung für dich tragen. Viele Leute mit einer sehr guten angeborenen Qualität können bemerken, daß jedes Schriftzeichen in dem Buch ein Falun ist. Weil es verschiedene Räume gibt, stellt jedes Schriftzeichen, ja sogar jeder Bestandteil des Schriftzeichens, meinen Gebotskörper, die Gestalt des Buddhas, dar, wenn sie in einen tieferen Raum hinein schauen. Denkt mal, wie mächtig der Buddha ist! Warum kann deine Krankheit geheilt werden, wenn du dieses Buch liest? Warum findest du die Schriftzeichen beim Lesen dieses Buches immer größer, obwohl deine Augen nicht gut sehen können? Warum werden deine Augen nie müde beim Lesen? Warum können wunderbare Veränderungen vor sich gehen, wenn du dieses Buch liest? Weil jedes Schriftzeichen aus dem Gebot besteht. Es kann alles für dich erledigen und dir ein Falun setzen. Ich habe noch Gebotskörper, die sich um dich kümmern. Sie sind in der Lage, all diese Sachen für dich erledigen. Deshalb kannst du alles bekommen, auch wenn du mich nicht siehst. Was die Gefühle angeht, sind manche Leute empfindlich, sie können spüren, daß es sich am Unterbauch dreht, sogar nicht an einer Stelle, sondern überall am ganzen Körper. Mancher unter uns hat sich falsch ausgesprochen. Später soll er darauf aufpassen. Er sagt, daß unser Falun Dafa neun Falun kultiviert. Ich sage dir, daß ich in der Tat nur ein Falun an deinen Körper gesetzt habe. Dieses Falun ist grenzenlos mächtig, es kann sich unbeschränkt teilen. Zu Beginn deiner Kultivation habe ich doch einige hundert Falun an deinen Körper gesetzt, so daß du spürst, daß es sich überall am Körper dreht. Mancher sagt, daß es sich hier wie dort dreht, ja sogar überall am Körper. Weil dein Körper gereinigt werden muß, versuchen wir, mit den Eigenschaften dieses Gong deinen Körper zu regulieren. Deshalb spürst du, daß es überall am Körper Falun gibt, die sich drehen, es sind so viele Falun, daß du sie nicht zählen kannst. Du hast wohl neun Falun gespürt, so meinst du, daß es neun Falun gibt. Ich setze aber viele Falun ein, um deinen Körper zu regulieren. Manche Leute sind empfindlich, manche aber wenig empfindlich. Die wenig Empfindlichen können das Drehen des Falun nicht spüren, die Empfindlichen dagegen können das schon. Ganz gleich, ob man das empfindet oder nicht, das ist nur eine Erscheinung im Anfangsstadium. Diejenigen, die anfangs das Drehen empfanden, spüren es auch nicht mehr, nachdem sie sich daran gewöhnt haben und das Falun ein Teil des Körpers geworden ist. Dein Herz schlägt immer, kannst du denn das Herz schlagen fühlen? Wenn du aber die Brust mit der Hand betastest, kannst du es spüren. Dein Magen bewegt sich wurmartig, weißt du denn, daß er sich immer bewegt? Dein Blut fließt, weißt du denn, daß es fließt? Weil sie alle Teile deines Körpers geworden sind, kannst du sie nicht mehr spüren. Im Anfangsstadium gibt es solches Phänomen, daß man nichts spürt, und zwar ein großer Teil von den Praktizierenden kann nichts spüren. Aber bei der späteren Kultivation kannst du schon viel spüren. Solange du dich kultivierst, werde ich mich um dich kümmern. Das offenbarste Ergebnis ist es, daß dein Körper sehr schnell gereinigt ist. Viele Leute auf dem Festland Chinas wissen genau, daß die Kultivativierung des Falun Dafa wunderbare Ergebnisse mit sich bringt! Sobald man den Falun Dafa kutiviert, werden seine Krankheiten geheilt. Warum denn? Viele Menschen trachten nicht danach, ihre Krankheiten zu heilen. Weil sie den Falun Dafa gut finden, kommen sie zum Praktizieren! Zum Schluß sind ihre Krankheiten geheilt. Aber es gibt auch manche Leute, die wenig gute Effekte dabei erzielt haben. Warum denn? Sie haben gehört, daß Krankheiten durch die Kultivierung des Falun Dafa geheilt werden können. So kommen sie praktizieren, um ihre Krankheiten zu heilen. Deshalb können sie nicht von ihren Krankheiten genesen. "Man bekommt was, ohne danach zu jagen." Es ist auch eine Art Jagd, wenn du deine Krankheiten heilen willst. Der Mensch soll sein Karma zurückzahlen und krank sein. Du kannst schon alles bekommen, wenn du ein Herz für die Kultivation hat, das Heiz zur Heilung von Krankheiten loswirst, Denken an die Krankheiten läßt und den Gong unbesorgt prktizierst. Du wirst nichts bekommen, solange du ein Herz zur Heilung von Krankheiten hegst. Früher erlaubten wir es nicht, daß die Geisteskranken und die schwer Kranken zu unserem Übungsplatz kamen. Weil ein schwer Kranker seine Krankheiten nicht lassen kann, wie er auch überredet wird, seine Krankheiten zu lassen. Sein Leben nähert sich dem Ende. Wie kann er denn nicht an seine Krankheiten denken? Es ist auch eine Art Krankheit, wenn er in der Nacht nicht einschlafen kann. Wie kann er denn seine Krankheiten leicht nehmen? Manchmal führt er im Munde, daß er schon seine Krankheiten gelassen hat, in seinem Hirn denkt er aber immer daran. Für ihn können wir deshalb nichts tun. Warum denn nicht? Es gibt Anforderungen, und zwar strenge Anforderungen dafür, das orthodoxe Gebot zur Erlösung von Menschen zu verbreiten. Sonst heißt es, daß wir ein ketzerisches Gebot verbreiten. Du mußt deinen Gedanken ändern, erst dann können wir das tun, sonst können wir nichts für dich tun. Wenn du diesen Gedanken ändert, bist du kein normaler Mensch mehr; wenn du diesen Gedanken nicht ändern kannst, bleibst du ein normaler Mensch. Darin liegt der Unterschied. Deshalb sagen wir, daß man, nur ohne danach zu trachten, das bekommen kann. Ohne irgendeinen Gedanken zu hegen, kommen manche Leute zum Praktieren, weil sie den Falun Dafa sehr gut finden. Weil sie sehen, daß andere den Falun Gang praktizieren, kommen sie auch unerklärlicherweise zum Praktizieren. Im Gegenteil, sie sind all ihre Krankheiten losgeworden. Selbstverständlich stellen wir anfangs nicht so hohe Anforderungen an sie. Es geht schon, wenn es eines Erkenntnisprozesses bedarf. Aber man soll nicht mit einem Herz, nach etwas zu trachten, zum Praktizieren kommen.

     Frage: Entschuldigung, Herr Meister, ich habe drei Fragen an Sie zu stellen. Die erste Frage: In dem Buch "Zhuan Falun" wird erklärt, daß die Kultivationsenergie bei den Seltsamen Kultivationswegen micht abgebrochen wird, während ein Achtel von der Kultivationsenergie bei manchen Kultivationswegen abgebrochen wird, um die Welt auszufüllen. Wird die Kultivationsenergie von unserem Kultivationsweg auch gebrochen?

     Antwort: Weil sich ein Mensch unter den normalen Menschen kultiviert, muß er alle Dinge herauskultivieren, die er als Buddha in Zukunft braucht. Wie allen bekannt ist, kann ein Buddha alles haben, was er will. Er verfügt über übernatürliche Kräfte und besitzt grenzenloses Glück. Wo bekommt er all dies her? Wieviel Leiden er ertragen hat, so viel Glück bekommt er. Er kann sich erst dann zum Buddha kultivieren, wenn seine Kultivationsenergie bis zu einem ziemlich hohen Grade wächst. Früher konnten wir das nur unter denjenigen, die sich auf einer ziemlich hohen Ebene kultivieren, besprechen. Unter den normalen Menschen durften wir nicht darüber sprechen. Ein Praktizierender kann erst dann zur Vervollkommnung gelangen, wenn er wirklich eine sehr hohe Ebene erreicht hat. Warum denn? Es geht nicht, daß du, wenn du nur die Kultivationsenergie hast, zum Himmelsreich kommst, weil dir noch vieles fehlt, was zur Verwirklichung deines Glücks dient. Schon im Laufe der Kultivierung mußt du all dies herauskultivieren. Die Bitternis, die du im Laufe der Kultivierung zu ertragen hat, stellt deine Würde dar. Wenn man Bitternis erträgt und seine Xinxing erhöht, wächst dabei seine Kultivationsenergie. Wenn du in Zukunft eine sehr hohe Kultivationsebene erreicht hast, wird acht Zehntel von deiner Kultivationsenergei abgebrochen, damit dein grenzenloses Glück vervollkommnet wird. Damit wird deine eigene kleine Welt ausgefüllt, die du durch die Ertragung von Bitternis herauskultiviert hast. Selbst der von dir herauskultivierte Xinxing-Maßstab wird auch abgebrochen und in deine Welt eingefügt. All dies verkörpert dein von dir durch die Ertragung von Bitternis verdientes Glück. Zwei Zehntel, das übrigbleibt, dient zur Vervollkommnung deiner Kultivationsposition. Wer die Normen von Bodhisattwa erreicht hat, ist Bodhisattwa; wer die Normen von Buddha erreicht hat, ist Buddha; wer die Normen von Arhaten erreicht hat, ist Arhat; wer noch höhere Normen erreicht hat, ist ein größerer Buddha. Bei den Seltsamen Kultivationswegen ist es relativ kompliziert. Jedenfalls müssen sie mit ihrer eigenen Kultivationsenergie ihr Glück und ihre Würde vervollkommnen.

     Frage: Die zweite Frage: Meine Xinxing ist nicht hoch genug. Wenn ich beschimpft oder schikaniert werde, bin ich sehr geärgert. Nach Ihren Worten, Herr Meister, heißt es, daß man dir die De-Substanz gibt, wenn man dich schlägt, beschimpft oder schikaniert. Aber du sollst dich darüber im Herzen noch nicht ärgern. Kann die Kultivationsenergie nicht wachsen, wenn ich mich darüber ärgere?

     Antwort: Du bist ein Praktizierender. Wenn du dich über einen normalen Menschen ärgerst, benimmst du dich schon wie ein normaler Mensch. Wenn du dich ärgerst, heißt es dann, daß du die De-Substanz ablehnt, aber nur nicht so weit, daß sie zurückkommt. Sie kommt deshalb nicht zurück, weil du immerhin etwas verloren hast. Wenn du dich genauso wie dein Gegner benimmt, kann die De-Substanz zurückgeschoben werden. Mancher würde denken: Ich muß mich darüber freuen und ihm danken, wenn dieser Kerl mich schrecklich schikaniert und mich um viel Geld betrogen hat; wenn er mich verprügelt und beschimpft hat, darf ich nicht nur nicht auf ihn schimpfen, sondern ich muß ihm noch dankbar sein. Würde man mich nicht Ah Q nennen? Wäre ich nicht zu feige? Aber nein. Denkt mal bitte, wenn du keine so hohe Xinxing hast, wirst du bestimmt nicht so handeln können. Das ist doch ein Ausdruck des starken Willens von den Praktizierenden. Kann ein normaler Mensch das bewerkstelligen? Ohne einen starken Willen wird er das nicht zustande bringen können. Das ist nicht feige. Natürlich mußt du dich darüber freuen. Denkt mal, wenn er dich nicht schikaniert hätte, hättest du auch dieses Stück De nicht bekommen. Mit diesem Stück De wirst du ein Stück Kultivationsenergie kultivieren können! Zugleich wird dein eigenes Karma beseitigt, als er dich schikaniert! Kannst du denn mit dem Karma zum Buddha werden? Du mußt dein Karma restlos beseitigen. Er schikaniert dich, wobei er dir De gibt und dein Karma beseitig wird. Du benimmst dich nicht wie er unf fühlst dich sehr ruhig im Herzen, dadurch wird deine Xinxing erhöht. Der Maßstab für die Xinxing steht auf dem Kopf. Wie hoch ist der Maßstab, so hoch ist deine Kultivationsenergie. Deine Xinxing wird erhöht, deine Kultivationsenergie wächst dabei, dein Karma wandel sich in De um, übrigens gibt er dir noch De. Auf einmal bekommst du vier Vorteile. Du schuldest ihm doch einen Dank, und du mußt dich bei ihm von Herzen bedanken. Ich habe eben auch erklärt, daß das Kriterium zur Beurteilung von Gut und Schlecht in der menschlichen Gesellschaft ganz verkehrt ist. Auf der hohen Ebene bemerkt man, daß alles, wonach der Mensch trachtet, ganz schlecht ist.

     Frage: In dem Buch wird über das Töten geschrieben. Töten bedeutet ein großes Verbrechen zu verüben. Ist der Selbstmord auch ein Verbrechen?

     Antwort: Jawohl. Jetzt ist die menschliche Gesellschaft schlecht geworden. Viele merkwürdige Sachen treten in Erscheinung. Man spricht jetzt von der Euthanasie. Einen Menschen durch eine Spritze sterben lassen. Warum läßt man ihn durch Spritze sterben? Wie allen bekannt ist, meint man, daß er Schmerzen erleidet. Unserer Meinung nach wird sein Karma beseitigt, indem er Schmerzen erträgt. Bei seiner Wiedergeburt in Zukunft wird er sich ganz leicht fühlen, er hat kein Karma mehr. Ein großes Glück wird auf ihn warten. Wenn er in Leiden sein Karma beseitigt, fühlt er sich natürlich unwohl. Du hast ihn getötet, ohne daß er sein Karma beseitigt hat. Heißt das nicht Töten? Er ist mit dem Karma geschieden, in seinem nächsten Leben muß er sein Karma weiter zurückzahlen. Was ist denn deiner Meinung nach richtig? Beim Selbstmord verübt man noch ein anderes Verbrechen. Weil das Leben eines Menschen schon vorher eingerichtet ist, wird die Reihenfolge der Anordnung durch die Verpflichtungen, die du der Gesellschaft gegenüber zu erfüllen hast, und die Beziehungen zwischen den Menschen verkörpert. Hast du nicht die Reihenfolge der Anordnung, die von dem Gott festgelegt ist, auseinandergebracht? Er wird dich auch nicht entschuldigen, wenn du die Reihenfolge auseinandergebracht hast. Deshalb sagen wir, daß der Selbstmord ein Verbrechen ist.

     Frage: Ein Buddha tut, was er will. Soll er nicht sein Herz reinigen und seine Begierden zügeln? Will er noch Genuß suchen?

     Antwort: Mancher sagt, daß Buddhas nichts essen und auch keinen menschlichen Körper haben. Aufgrund dieser Worte glaubt man, daß Buddhas wirklich so lebten. Ich sage dir, daß man die Worte von den Kultivationskreisen nicht mit dem Denken eines normalen Menschen verstehen kann. Buddhas haben keinen menschlichen Körper, das heißt, daß sie nicht den menschlichen schmutzigen Körper haben, der aus Körnchen wie Molekülen besteht. Die gröbsten Körnchen, aus denen die Oberfläche ihres Körpers besteht, sind Atome. Die noch kleineren Körnchen sind noch kleinere Substanzen im Kosmos. Je kleiner eine Substanz ist, desto größere Energie kann sie abstrahlen. Der Buddha-Glanz strahlt überall über die Menschen aus. Mancher sagt, daß Buddhas nichts essen. Die Buddhas essen nicht die Speisen von Menschen, sondern die Substanzen auf seiner Ebene. Sie gebrauchen auch nicht das Nomen der Sprache der Menschheit "Speise". Du kannst die Bedeutung der Sprache von Buddhas auf ihrer Ebene nicht begreifen. Du kannst sie nicht verstehen. Der Mensch hat nur die Denkweise des Menschen. Mancher normale Mensch sagt, es wäre sehr uninteressant, Buddha zu werden. Man hätte nichts mehr und säße da wie ein Stück Holz. Ich sage dir, daß ein Buddha der Gebotskönig seines Himmelsreichs ist. Wir nennen ihn Tathagata, das heißt, daß seine Xinxing-Norm schon die Ebene von Tathagata erreicht hat. In der Tat ist er der Gebotskönig seines Himmelsreiches. In seiner Welt verwaltet er unzählige Lebewesen, natürlich nicht mit Gesetz wie wir normale Menschen es tun, sondern durch seine Barmherzigkeit. Alle entsprechen den Normen jener Welt, die unvergleichlich schön ist. Er hat nicht die Gefühle eines normalen Menschen, aber die Barmherzigkeit, die viel höher liegt und viel reiner ist. Alles, was ein normaler Mensch hat, hat er nicht mehr. Er verfügt aber über das Schönere auf der viel höheren Ebene. So ist das hohe Lebewesen. Natürlich gibt es noch viel höhere, viel viel höhere und viel viel viel höhere Lebewesen. Wenn es nicht interessant wäre, würden sie sterben. Aber er ist in einer viel schöneren Welt. Wenn du nur in jene Welt kommst, dann kannst du wissen, was Glück ist. Wenn du aber auf die Dinge von normalen Menschen nicht verzichten, sie nicht lassen, dann kannst du jene Welt nicht erreichen.

     Frage: Warum wird die Kultivationsenergie bei den Seltsamen Kultvationswegen nicht abgebrochen?

     Antwort: Wer hat denn gesagt, daß die Kultivationsenergie bei den Seltsamen Kultivationswegen nicht abgebrochen wird? Jeder muß seine Kultivationsposition mit der von ihm selbst entwickelten Kultivationsenergie ausfüllen. Es gibt aber nicht nur einen Seltsamen Kultivationsweg, sondern verschiedenartige Seltsame Kultivationswege, sehr seltsam sogar. Im Laufe der Kultivation muß jeder seine Kultivationsposition vervollkommnen, während er sich kultiviert. Sie müssen sich alle gleich viel Mühe geben. Wenn nichts auf diesem Gebiet wächst, wird die Kultivationsenergie auch nicht auf diesem Gebiet abgebrochen. Wenn die Kultivationsenergie abgebrochen wird, wächst die Kultivationsenergie sehr schnell. Wenn sie nicht abgebrochen wird, wird das Glück im Laufe der Kultivation vervollkommnet. Dann wächst die Kultivationsenergie sehr langsam. Man muß sich gleich viel Mühe geben.

     Frage: Ich habe zwei Fragen. Die erste Frage: Als ich anfangs am ersten Tag den Lotussitz machte, sah ich den Gebotskörper des Meisters neben mir sitzen, nämlich an meiner linken Seite. Er trug schwarzes Gewand und lachte über das ganze Gesicht. Später habe ich etwas darüber in den Materialien gelesen. Weil ich ihn zum ersten Mal gesehen, wollte ich Sie nochmal fragen, ob er die Farbe des Fernsehfilms hat.

     Antwort: Weil es unterschiedliche Räume gibt, gibt es Unterschiede. Welche Farbe mögen die Taoisten zum Beispiel? Purpurrot. Deshalb sprechen sie über "Das purpurrote Qi kommt nach dem Osten". Die Taoisten mögen Gelb, und zwar Goldgelb. Aber sie sind eigentlich eine Farbe. Eine Farbe ist zum Beispiel in diesem Raum purpurrot, in jenem Raum aber goldgelb. Die Dinge, die wir in diesem Raum schwarz finden, sind in dem anderen Raum weiß; die Dinge, die in diesem Raum weiß sind, sind in dem anderen Raum schwarz; was aber hier grün ist, ist dort rot. Die Farben haben in den verschiedenen Räumen verschiedene Ausdrucksformen. Weil du dich in dieser Situation befindest, siehst du diese Farbe. Ihr müßt darauf aufpassen. Weil die Dämonen manchmal sehr starke Störung treiben. Die meisten von meinen Gebotskörpern tragen Buddha-Kasaya und haben blaue Lockenhaare, und zwar jadeblaue Lockenhaare. Manchmal kann man unter äußerst besonderen Umständen meinen Gebotskörper sehen, der solche Kleidung wie meine jetzige anhat. Das sind aber äußerst äußerst besondere Fälle. Ihr müßt sie unterscheiden können. Wenn ich da bin, glaubt ihr von Herzen, daß er mich darstellt, und ihr fühlt euch sehr ruhig. Wenn er nicht ich ist, wirst du im Innern ein Fragezeichen haben.

     Frage: Seit zwei Monaten lerne ich dieses Gebot. In diesen zwei Monaten sind die Krankheiten, unter denen ich seit Dutzenden von Jahren litt, schon geheilt. Ich lerne deshalb dieses Gebot, weil ich mein Karma beseitigen möchte. In diesen zwei Monaten war ich überglücklich. Ich habe inzwischen gar keine Medikamente eingenommen. Übrigens möchte ich Herrn Meister fragen, ob das, was ich beim Lotussitz gesehen habe, Falun ist. Ich sah ein Ding, das sich spiralförmig drehte. Es war erdfarbig, eine Farbe wie die Erde. Es drehte sich einfach sehr mystisch. Aber ich konnte die innere Struktur dieses Dings nicht klar sehen.

     Antwort: Außer den einigen Zeichen können sich die Grundierfarben des Faluns verändern. Die Farben - Rot, Orange, Gelb, Grün, Indigo, Blau, Purpurrot, Farbigkeit und Farblosigkeit - können sich ändern. Deshalb hat das Falun nicht immer dieselbe Farbe. Wenn das Falun im Anfangsstadium deinen Körper reguliert, dreht es sich sehr schnell, wobei es wie Ventilator oder wie Tornado aussieht. Manchmal dreht es sich sehr langsam, wobei man die innere Struktur des Falun sehen kann. Beim schnellen Drehen bekommt man die innere Struktur nicht leicht zu sehen. Wenn es anfangs deinen Körper reguliert, weiß es selbst, ob es sich langsam oder schnell dreht. Das ist nichts besonderes, alles ist normal.

     Frage: Dürfen wir Dalianhua Shouyin (Großlotusblumen-Handgebärde) machen?

     Antwort: Dalianhua Shouyin ist eine Ding Ying, nämlich eine feste Handgebärde. Sie sieht so aus. (Meister Li zeigt die Dalianhua-Shouyin). Beim Praktizieren brauchen wir sie nicht zu machen. Wenn Du Meister bittest, Licht für die Buddha-Figuren oder die taoistischen Gottheiten wie Lao Tse, Yuanshitianzun oder andere Buddhas zu Hause zu öffnen, kannst du die Dalianhua-Shouyin machen. Nimm mein Buch in die Hand. Gibt es in dem Buch nicht mein Bild? Sage zu dem Bild wie zu mir selbst: "Herr Meister, öffnen Sie Licht bitte für meine Buddha-Figur." Dabei machst du die Dalianhua Shouyin mit dem Buch darauf. Das dauert drei Sekunden, dann ist es fertig. Mein Gebotskörper kann einen Gebotskörper von dem Buddha, den die Buddha-Figur darstellt, hier herbitten. Wenn du zum Beispiel Licht für Amitabha öffnen willst, kann mein Gebotskörper einen Gebotskörper von Amitabha an die Buddha-Figur bitten. Das ist das wirkliche Lichtöffnen. Die Mönche in der Religion, die keine echte Kultivation treiben, und viele falsche Qigong-Meister sind nicht in der Lage, Licht für Buddha-Figuren zu öffnen. Sie haben keine solche Würde, einen Buddha hierher zu bitten. Nicht irgendwer ist imstande, einen Buddha herbeizurufen. Selbstverständlich ist es Unsinn, daß es Lichtöffnen heißt, wenn man mit dem Spiegel die Buddha-Figur bestrahlt, die Augen der Buddha-Figur mit Zinnober streicht. Die Augen der Buddha-Figur sind ganz rot bemalt, was auch Lichtöffnen genannt wird!

     Frage: Sie haben eben erklärt, daß Menschen selbst von verschiedenen Himmelsreichen, aus verschiedenen Ebenen heruntergefallen sind. Grundsätzlich sollen sie zu dem Himmelsreich zurückkehren, von dem sie heruntergefallen sind. Weil die Menschen auf der Ebene von Menschen sind, wissen sie nicht, aus welchem Himmelsreich sie heruntergefallen sind. Bei der Kultivation kann einer verschiedene Kultivationsmethoden wählen. Er kann aus vorherbestimmten Verbindung wohl den Falun Dafa lernen.

     Antwort: Du wolltest zu deiner ursprünglichen Welt zurückkehren, wo dein Leben erzeugt wurde. Der Wunsch ist gut. Jetzt mußt du die Frage klären, wie du zurückkehren und wie du dich zurückkultivieren kannst. Darin liegt der Schlüsselpunkt. Es bleibt dir kein Spielraum übrig, etwas anderes zu wählen. Nein, kein Spielraum mehr. Es ist nicht der Fall, daß alles da ist und alle Buddhas da sitzen, die du wählen kannst. Was deine Rückkehr zu dem ursprünglichen Ort betrifft, mußt du dich wirklich auf eine sehr hohe Ebene kultivieren. Erst dann kannst du zu deinem ursprünglichen Ort zurückkehren. Wenn du dich in jener Welt befändest, könntest du deine Verwandten in jener Welt besuchen und Besichtigungen hier und dort machen. Es ist nicht so wichitg, in welcher Welt du bist. Es ist ganz gleich, ob du in Sydney oder in Brisbane wohnst.

     Frage: Was ist denn der Tian-Dao (Himmelsweg) in Südostasien, der sehr weit verbreitet ist?

     Antwort: Ich sage euch allen, daß jetzt die Endzeit ist. Schakjamuni sagte, daß alle Dämonen in der Endzeit auftauchen würden. Zu seinen Lebzeiten sagte der Dämon zu ihm: "Jetzt kann ich dein Dharma nicht zerstören. Wenn dein Dharma in die Endzeit eintritt, werde ich meine Schüler und Enkelschüler als Mönche in deine Tempel schicken. Ich werde mal sehen, was du noch dagegen tun kannst!" Da kamen Schakjamuni die Tränen. Schakjamuni kann natürlich nichts dagegen tun! Sein Dharma wird in der Endzeit durcheinander. Die Endzeit, von der Schakjamuni redete, bezieht sich nicht nur auf Menschen und Tempel, sondern auf vieles. In der menschlichen Gesellschaft gibt es überall Menschen und Dinge, die die Sache der Menschheit sabotieren. Hetzerische Religionen greifen schnell um sich! In der Öffentlichkeit sagen sie, daß sich die Menschen zum Guten bekennen sollten. Aber sie waren aus innersten Herzen nicht dafür. Sie sind entweder für Ruhm oder für Geld, sonst dienen sie einer schwarzen Macht. Seht doch, wonach sie denn trachten? Das Buddha-Gebot wird verbreitet, damit Menschen erlöst werden. Wenn man damit Geld verdient, ist das ein abscheuliches Verbrechen! Natürlich werden die Dämonen nicht darauf achten. Unter der Flagge der Religion oder der Flagge, daß man sich zum Guten bekennen sollte, wollen sie die Menschheit zugrunde richten, Herzen von Menschen sabotieren und das Gebot im Menschenherzen ruinieren. Das ist das Allerübelste. Deshalb denke ich .... Aber manche Worte will ich nicht aussprechen. Du kannst zwischen dem Richtigen und dem Üblen unterscheiden. Unterscheide selbst dazwischen. Ich möchte nicht sagen, wer ketzerisch, wer nicht ketzerisch ist. Ich will dir nur sagen, es ist eine sehr große Sache, wenn einer in der Gesellschaft der normalen Menschen Menschen erlöst. Alle Gottheiten des ganzen Kosmos müssen damit einverstanden sein. Dabei handelt es sich um viele Sachen, und auch die entsprechenden Nationen von oben und unten und viele weitere Sachen. Nicht jeder, dem plötzlich ein Gedanke kommt, ist in der Lage, das zu erledigen. Ich weiß Bescheid, warum Jesus an das Kreuz genagelt wurde; warum ging Buddha Schakjamuni ins Nirwana ein!? Es ist nicht leicht, ein orthodoxes Gebot zu verbreiten; aber niemand greift ein, wenn ein hetzerischer Weg verbreitet wird. Nicht unbedingt kümmert sich niemand darum. Wenn ein orthodoxes Gebot verbreitet wird, treten viele ketzerische Wege auf. Es kommt auf dich an, in welche Schule du eintrittst. Es wäre zu leicht für die Praktizierenden, wenn es nur eine orthodoxes Gebot verbreitende Kultivationsschule gäbe, und wenn es in der Welt keine hetzerischen Wege mehr gäbe, alle hetzerischen Wege beseitigt wären. Dann würden alle Menschen diese Kultivationsschule kultivieren, weil sie die einzige wäre. Wie kann man dann die Schüler auf die Überzeugungstreue prüfen? Deshalb werden während der Verbreitung eines orthodoxen Gebotes die hetzerischen Schulen auch verbreitet. Es kommt darauf an, in welche Schule du gehst. Um dein Erleuchtungsvermögen zu überprüfen, kann wohl jemand während deiner Kultivation zu dir kommen: "Aha, komm doch bei mir dies oder jenes praktizieren." "Aha, jetzt habe ich einen guten Qigong gelernt" Man versucht, dich für andere Qigong zu gewinnen. Auf diese Weise wird deine Überzeugungstreue überprüft. Das ist garantiert so. Im Laufe deiner Kultivation wird immer solche Erscheinung vorkommen, um dich für andere Qigong zu gewinnen. Warum kümmern wir uns nicht darum? Der Gebotskürper sorgt für alles, warum kümmert er sich nicht darum? Weil die Dämonen dazu benutzt werden, das Herz von Menschen zu überprüfen. Dadurch wird festgestellt, ob du von Herzen an dieses Gebot glaubst. Es ist eine sehr ernste Sache, sich zum Buddha zu kultivieren. Deshalb existieren solche Erscheinungen. Ich habe jedenfalls die positive und die negative Seite erklärt. Es ist für eine orthodoxe Religion auch sehr schwer, die Menschen zu erlösen, geschweige denn für die ketzerischen Religionen! Manche, die nach ihrer Aufmachung ein Modell sein könnte, wird auch von Menschen herausgetragen, um überall von Menschen Geld zu verlangen. An sie wird trotzdem geglaubt. Die Menschen sind doch verwirrt! Wer das Gebot nicht bekommen hat, der wird leicht betrogen.

     Frage: Was ist denn das geistige Karma?

     Antwort: Im Hirn eines Menschen können unbemerkt schlechte Ideen entstehen. Unser Falun Dafa gehört zu den orthodoxen Kultivationswegen. Im Geiste der Verantwortung für die Gesellschaft, für die Menschheit und für die Menschen tun wir diese Sache. Aber er weiß auch, daß der Falun Dafa gut ist. In seinem Kopf schimpft er jedoch auf mich. Ihm wird sogar gesagt, daß er nicht glauben solle und alles falsch sei. Warum kann das denn passieren? Weil der Mensch neben dem Karma an seinem Körper noch das geistige Karma hat. Alle Substanzen sind lebendig, das gilt auch für das geistige Karma. Wenn du den Falun Dafa praktizierst, muß dein Denken gereinigt werden. Die schlechten schimpfenden Gedanken, Anschauungen und verschiedene Arten von Karma, die in deinen vielen Vorleben entstanden sind, müssen auch beseitigt werden. Nur wenn sie beseitigt worden sind, können deine eigenen Charaktere erst zum Vorschein kommen. Sobald du dich kultivierst, mußt du diese schimpfenden Ideen beseitigen. Aber sie finden sich damit nicht ab. Wie können sie sich damit abfinden, wenn sie sterben müssen? So versuchen sie in deinem Kopf zu reagieren: "All dies ist falsch. Schimpfe doch." Je intensiver du den Falun Dafa praktizierst, desto schlimmer schimpft es im Kopf. So entstehen im Kopf Schimpfworte, sehr schmutzige Worte. Ich sage dir die Wahrheit: Es ist nicht du, sondern das geistige Karma. Du mußt es aber unbedingt ablehnen. Unser Kultivationsweg dient nur zu deiner eigenen Kultivierung. Wenn du selbst kein klares Bewußtsein hast und beim Schimpfen nicht standhaft bleibst, wird ihm dein Zhuyishi (Hauptbewußtsein) folgen, du wirst das Praktizieren aufgeben und nicht mehr standhaft sein. Dann kümmern wir uns nicht mehr um dich. Wir werden dich nicht mehr erlösen, wenn du darauf verzichtest, weil wir beabsichtigen, dich selbst zu erlösen. Es sind viele solche Fälle passiert. In China gab es manchen, dessen Gedanken sehr stark reagierten. Er schimpfte sehr tüchtig. Und er war nicht in der Lage, diese Gedanken abzustoßen. Zum Schluß sagte er: "Ich fühle mich dem Lehrer gegenüber sehr schuldig! Ich habe auf den Meister geschimpft. So habe ich viel Karma verdient. Ich will einfach nicht mehr leben." So legte er ein Messer an seinen Hals. Aber du darfst es nicht versuchen. Dabei konnte das Messer ihm nicht ins Fleisch schneiden. Er spürte keine Schmerzen, und es blutete auch nicht. Sich darüber ärgernd, lief er zu dem Berater fragen. Er sagte: "Ich schimpfte im Hirn immer über Herrn Meister, was kann ich dagegen tun?" Der Berater sah sich ihn an und las ihm das Gebot vor. Er fühlte sich sehr gut. Später fragte er mich, und ich habe ihm eine Erklärung gegeben: "In der Tat schimpft dein Karma auf mich, nicht du selbst. Du sollst auch keine geistige Belastung tragen, weil nicht du auf mich schimpfst, sondern dein Karma. Aber dein Zhuyishi muß sich darüber im klaren sein, und es nach Möglichkeit abstoßen, damit es nicht schimpft. Du mußt es ablehnen und unterdrücken, dann kann mein Gebotskörper über alles Bescheid wissen. Er weiß alles, was du machst, er weiß es schon, bevor du schimpfst. Das ist auch eine Prüfung für dich, und zwar eine Prüfung auf die Standhaftigkeit deines Zhuyishi. Wenn du standhaft bleibst, kann mein Gebotskörper dieses Karma nach gewisser Zeit beseitigen. Weil das geistige Karma dich direkt bei der Kultivierung stört und dein Erleuchtungsvermögen beeinträchtigt, müssen wir es beseitigen. Behaltet das bitte im Kopf. Wenn dieses Problem auftaucht, müßt ihr es unterscheiden.

     Frage: Ich habe eine Frage. Dabei handelt es sich um die Beziehungen zwischen dem Praktizieren, den Kultivationsübungen und der Xinxing. Kann die Xinxing erhöht werden, wenn die Kultivationsübungen verstärkt praktiziert werden?

     Antwort: Dazwischen gibt es keine direkten Beziehungen. Aber die Kultivationsübungen stellen auch eine entscheidende Bedingung für die Vervollkommnung dar. Sie sind auch sehr wichtig. Unser Kultivationsweg hat die Besonderheit, den Menschen durch das Gebot zu läutern. Wenn du die Kultivationsübungen auch nicht praktizierst, sondern schläfst, arbeitest oder ißt, du wirst von dem Gebot geläutert, und zwar täglich vierundzwanzig Stunden ununterbrochen. Auf diese Weise wird die Praktizierzeit zu deinen Lebzeiten verkürzt, und dir wird ermöglicht, so schnell wie möglich zur Vervollkommnung zu gelangen. Deswegen habe ich eben gesagt, daß wir dich schon in diesem Leben zur Vervollkommnung bringen. Um das zu verwirklichen, müssen wir so handeln. Aber unsere Kultivationsübungen können dem Wesen nach nicht zur Entwicklung der Kultivaionsenergie beitragen, wie bei anderen Kultivationswegen der Fall ist. Bei denen wächst die Kultivationsenergie, wenn man sie praktiziert; die Kultivationsenergie hört auf, zu wachsen, wenn man sie nicht praktiziert. Wenn du die Kultivationsübungen praktizierst, werden alle von mir gesetzten Mechanismen, die innerhalb und außerhalb deines Körpers befindlich sind, verstärkt. Warum habe ich denn erklärt, daß die Hände nicht die Form von Guanding (Qi mit beiden Händen heben und in den Kopf gießen) einnehmen und nicht die Bewegung von Abgeben und Einlegen machen, sondern sich die Handflächen, immer zum Körper ausgerichtet, bewegen sollten? Das liegt bei dem von mir außerhalb deines Körpers gesetzten Qiji (Energiemechanismus). Wenn sich deine Hände immer an dem Qiji entlang bewegen, haben deine Hände große Energiemenge, durch die der Qiji verstärkt wird. Nämlich, du verstärkt beim Praktizieren den Qiji. Beim Bedecken des Unterbauchs mit den Händen wird der Mechanismus am Dantian verstärkt. Beim Strecken wird der Bewegungsmechanismus verstärkt. Deshalb werden beim Praktizieren die Mechanismen verstärkt, die dir ermöglichen, täglich vierundzwanzig Stunden ununterbrochen von dem Gong geläutert zu werden. Dabei verstärkst du diese Mechanismen. Praktizieren ist ein Mittel zur Vervollkommnung. Aber das ist auch nicht absolut so. Es ist nur ein Hilfsmittel zur Vervollkommnung. Trotzdem ist das Praktizieren sehr wichtig, es kann garantieren, daß die Dinge, die in unserer Schule entwickelt sind, ihre richtigen Formen nicht verlieren. Außerdem haben diese Dinge mit den Kultivationsübungen direkte Beziehungen. Übrigens haben wir noch Dinge von Techniken, Dinge zur Evolvierung von Lebewesen und Dinge zur Verstärkung der Kultivationsfunktionen. Praktizieren von Kultivationsübungen spielt dabei eine bestimmte Rolle. Die Kultivierung von Xinxing ist wichtiger als das Praktizieren von Kultivationsübungen. Die Kultivation steht an der ersten Stelle, das Praktizieren an der zweiten. Wenn du dich in unserer Kultivationsschule vervollkommnen willst, mußt du sowohl deine Xinxing kultivieren als auch die Kultivationsübungen praktizieren.

     Frage: Beim Praktizieren kann ich außer weißem Licht nichts sehen. Ich kann aber das Bild von Herrn Meister sehen, wenn ich will. Ist das wohl eine Phantasie?

     Antwort: Diese Frage werde ich in zwei Punkten beantworten. Derjenige, dessen Himmelsauge nichts sehen kann, hat wohl die Möglichkeit, daß sein Himmelsauge eine höhere Ebene durchbrechen wird. Wenn jemand zum Beispiel ein hohes Erleuchtungsvermögen besitzt und sich auf eine sehr hohe Kultivationsebene kultivieren kann, wird ihm gar keine Gelegenheit geboten, etwas mit dem Himmelsauge zu sehen. Auf diese Weise kann er sich noch schneller kultivieren. Weil er sich in dem Irrgarten kultiviert und in dem Irrgarten zur Erleuchtung gelangt, wird er doppelte Erfolge bekommen, wenn er gleich viel Bitternis aushält wie andere. Das ist etwas anderes. Man kann sich dadurch auf eine noch höhere Ebene kultivieren. Zweitens: Du hast gesagt, daß du nichts gesehen hast. In der Tat hast du schon etwas gesehen. Du hast unbewußt weißes Licht gesehen. Übrigens kannst du schon was sehen, wenn du willst. In der Tat hast du wirklich etwas gesehen. Aber du hast es als Phantasie angesehen. Es gibt viele Menschen, die das als Phantasie ansehen, was sie sehen. Ich sage euch allen, du bist daran gewöhnt: Wenn du etwas gesehen hast, so meinst du, daß deine Augen es gesehen haben. Aber du hast nicht gedacht, daß das, was du gesehen hast, durch die Sehnerven an dein Hirn geleitet wird und sich dort abbildet. Das wird im Hirn widergespiegelt. Deine Augen aber spielen nur die Rolle des Objektivs eines Photoapparates. Sie selbst sind nicht imstande, das Bild zu analysieren und widerzuspiegeln, sondern das Hirn spiegelt es wider. Weil das Hirn das Bild widerspiegeln kann, werden die Dinge, die wir mit dem Himmelsauge sehen, oder wir uns in Gedanken vorstellen, im Hirn widergespiegelt. Es wird im Hirn ausgeführt, wenn du denkst; es wird im Hirn widergespiegelt, wenn du etwas siehst. Deshalb meinen manche Leute, es wären nur Vorstellungen, wenn sie etwas sehen. Aber das stimmt nicht. Das, was du dir vorstellst, ist nicht so klar, kann sich nicht bewegen, es ist ein festes Bild. Das, was du tatsächlich siehst, ist beweglich. Wenn du daran gewöhnt bist und immer versuchst, die Dinge zu sehen, wirst du mit der Zeit bemerken, daß du die Dinge wirklich siehst. Und später kannst du das Himmelsauge noch besser gebrauchen. Früher bildete ein Taoist seinen Schüler aus, indem er ihn mit Absicht zum Vorstellen ermutigte. Weil er Bescheid über diese Beziehungen wußte, versuchte er, damit die Kultivationsfunktionen seines Schülers zu trainieren. Vor den Augen des Schülers gab es zum Beispiel keinen Apfel. Der Meister sagte ihm trotzdem, daß es vor seinen Augen einen Apfel gäbe und wie der Apfel vor seinen Augen aussähe. In der Tat gab es keinen Apfel, aber der Meister bildete ihn dazu aus, den Apfel zu riechen. Dann mußte er sich vorstellen, daß er den Apfel sähe und wie der Apfel aussähe. Auf diese Weise wurde der Schüler trainiert. Weil alles sich im Hirn abbilden kann. Manche Leute sind aber nicht in der Lage, solche Erscheinungen zu erklären. Jedenfalls kann sich das, was du dir vorstellst, nicht bewegen, und es kann beweglich sein, was du tatsächlich siehst.

     Frage: Ich habe einmal im Traum sehr furchtbare Dinge gesehen. Dabei habe ich nicht an Sie gedacht, sondern an den Tantrismus. Aber ich kultiviere sehr fromm den Falun Dafa. Kann ich total zugrunde gerichtet werden, wenn mir eines Tages etwas passiert? Kann sogar meine Yuanshen (Seele) auch ruiniert werden?

     Antwort: Die Ursache dafür besteht darin, daß du meine Bücher nicht liest. Obwohl du jetzt den Falun Dafa praktizierst, hast du Dinge des Tantrismus noch im Kopf. Deshalb hast beim Träumen nicht an den Falun Dafa, sondern an den Tantrismus gedacht. Mancher hat mich gefragt: "Was ist zu machen, wenn einer auf Lebensgefahr trifft." Ich habe ihm gesagt: "Du kannst nichts begegnen, was mit deiner Kultivation nichts zu tun hat. Das ist garantiert so. Du kannst aber darauf stoßen, was mit deiner Kultivation etwas zu tun hat. Wenn du heute dein Leben tatsächlich verloren hast, heißt es dann, daß sich keine der Kultivationsschulen um dich gekümmert hat. Und du hast dich überhaupt nicht kultiviert." In den Religionen wird die Meinung vertreten, daß man Leben mit dem Leben sühnen sollte. Wenn einer in einem Leben bei der Kultivierung nicht zum Erfolg kommen kann, muß er, nachdem er Leben mit dem Leben gesühnt hat, die Kultivation in dem nächsten Leben weiter machen. Das ist die Meinung der Religionen. Aber wir legen keinen Wert darauf. Wir legen viel Wert darauf, daß dir solche Probleme nicht geschehen sollten. Meine echten Schüler werden unter keinen Umständen auf Lebensgefahr stoßen.

     Frage: Manchmal wußte ich nicht, daß ich geträumt habe.

     Antwort: Weil du damals den Tantrismus kultiviertest, und zwar keine wahre Kultivation betriebst, spielte die Kultivation keine Rolle. Deshalb kümmerte sich niemand um dich. Mancher sagte, daß er im Traum Geld gesehen und es aufgelesen hatte. In der Tat stellen Träume die Prüfung des Menschen auf seine Xinxing dar. Mancher Anhänger sagte, daß er die Sache am Tage gut behandeln konnte, im Traum aber weniger gut. Die Ursache dafür ist, daß er in der Tiefe des Denkens keine solide Xinxing hat. Im Traum wird er einer Prüfung unterzogen, ob er eine solide Xinxing hat. Deshalb kann eine solche Erscheinung auftreten. Sei doch nicht traurig, wenn solche Probleme auftreten. Du kannst die Sache in Zukunft gut behandeln, wenn du immer großen Wert darauf legst.

     Frage: Meister Li, Sie haben ihnen Falun gesetzt, als Sie in China Kurse machten. Setzen Sie uns auch Falun, wenn wir heute Ihre Vorlesung hören? Eine weitere Frage, Sie nehmen keine Geisteskranken in den Kurs zur Kultivation an. Was machen Sie mit denjenigen, die nur leichte Probleme im Hirn haben?

     Antwort: Ich beantworte zuerst die erste Frage. Ich habe erklärt, daß jedes Schriftzeichen in dem Buch meinen Gebotskörper darstellt, die Gestalt des Buddha annimmt. Ich habe unzählige Gebotskörper, die nicht mit Zahlen zu rechnen sind. Wie allen bekannt ist, hat Buddha Schakjamuni gesagt, daß Buddha Amitabha zwei Millionen Gebotskörper hat. Ich habe aber so viele Gebotskörper, daß sie nicht mit Zahlen zählbar sind, sie sind unzählig. Wie viele Menschen es auch gibt, ich kann mich um sie kümmern, sogar um die ganze Menschheit. Selbstverständlich gilt unser Gebot nur den Praktizierenden. Um Menschen, die sich nicht kultivieren, und die Sache der Gesellschaft kümmern wir uns nicht. Wenn du dich kultivieren willst, und dir nur ein solcher Gedanke kommt, weiß mein Gebotskörper sofort Bescheid. Ich habe noch etwas zu sagen. Du siehst meinen jetzigen Körper, einen fleischlichen Körper, der so groß ist wie der von normalen Menschen. Wenn du in einem anderen Raum meinen Körper betrachten würdest, sähe er viel größer als er in diesem Raum aus. In jedem weiteren Raum würde er immer größer. Der größte Körper von mir ist doch unbeschreiblich. Es gibt viele Kursteilnehmer, die im Nu meinen größten Körper geseheh haben. Sie sagten: "Herr Meister, ich stand vor deiner Zehe, konnte aber den Nagel deiner Zehe nicht sehen. Denkt mal, ein solch großer Körper kann die ganze Erde umfassen. Wo du auch sein magst, ich kann mich um dich kümmern. Muß das Falun unbedingt von mir gesetzt werden? Auch wenn ich nicht vor dir bin, das Falun kann an dich gesetzt werden. Wenn ich nicht vor dir bin, ich bin jedoch vor dir. Bei der zweiten Frage handelt es sich um die Schizophrenie. Ganz gleich, ob es sich um leichte oder schwere Schizophrenie-Kranke handelt, haben wir eindeutig festgelegt: Wir treten dagegen auf, daß sie den den Falun Dafa praktizieren. Unser Falun Dafa ist ganz anders als andere Kultivationswege. Wir wollen nur den Praktizierenden selbst erlösen. Wenn der Praktizierende selbst nicht zu erlösen ist, geben wir sonst keinem anderen etwas von unserem Kultivationsweg. Wir setzen die Kultivationsenergie direkt an deinen Körper, um deine Zhuyuanshen zu erlösen, und zwar dich selbst. In der Geschichte ist eine solche Sache noch nie dagewesen. In der Geschichte erlösten sowohl der Tantrismus als auch andere Religionen nur deine Fuyuanshen (Nebenseele). Hierbei habe ich ein Rätsel von tausend Jahren gelöst. Als ich das Rätsel enthüllen wollte, stieß ich auf sehr großen Widerstand. Wenn die Welt in Zukunft wieder schön wird, werden viele Buddhas wieder auf die Welt kommen, um die Menschen zu erlösen. Nicht nur ich, sondern auch sie werden auch die Zhuyuanshen von Menschen erlösen. Diese Sache ist von mir geändert und korrigiert worden. Es ist direkt für die Stabilisierung der gesellschaftlichen Moral der Menschheit von Vorteil, wenn man die Zhuyuanshen von Menschen erlöst. Wenn man die Fuyuanshen erlöst, kann sich der Praktizierende selbst nicht kultivieren, dabei geht es um die Kultivation in den Religionen. Dann bleibt die Gesellschaft ganz im alten. Und das ist für die Gesellschaft nicht vorteilhaft. Wenn man die Zhuyuanshen eines Menschen erlöst, wird er in der Gesellschaft ein guter Mensch, ganz gleich, ob er sich später kultiviert oder nicht. Das ist für die Gesellschaft sehr vorteilhaft. Die Geisteskranken haben ein unklares Bewußtsein, deshalb können wir sie nicht erlösen. Wir erlösen nur denjenigen, der ein klares Bewußtsein hat. Demjenigen, der ein unklares Bewußtsein hat, werden die Dinge, die wir ihm gegeben haben, morgen von anderen weggenommen. Er kann den Weg auch nicht immer praktizieren. Dazu kommt noch, daß er unsere Festlegungen nicht einhält. Wir legen Wert auf die Konzentration auf eine Kultivationsschule, man soll andere Kultivationswege nicht praktizieren. Die Kultivation zum Buddha ist eine sehr ernste Sache. Weil er selbst unsere Festlegungen nicht einhalten kann, können wir ihn nicht erlösen. Mancher nötigt ihn dazu, den Falun Dafa zu praktizieren. Deshalb muß dieser die Verantwortung tragen, wenn Probleme bei ihm auftauchen. Wenn er beim Praktizieren Probleme bekommen hat, wird er sagen, daß er durch das Praktizieren die Probleme bekommen hätte. Dem Geisteskranken werden wir überhaupt nichts beibringen. Das ist garantiert so. Weil er ein normaler Mensch ist, kann er krank werden und Probleme bekommen. Wenn er wahrscheinlich auf dem Übungsplatz an das Praktizieren denkt, tauchen bei ihm plötzlich Probleme auf. Das hat aber mit dem Praktizieren gar nichts zu tun. Das heißt eigentlich, daß er bis dahin krank werden sollte.

     Frage: Die Menschen der ganzen Menschheit haben etwas Gleiches. Im Osten wird der Buddhismus popularisiert, im Westen die christliche Kirche. Zwischen ihnen gibt es große Unterschiede. Der Buddhismus ist im Westen sehr schwach. Sind sie zwei verschiedene Kultivationssysteme?

     Antwort: Warum ist die christliche Kirche im Westen, und der Buddhismus im Osten? Warum gibt es sehr große Unterschiede zwischen den Religionen im Osten und den im Westen? In der Tat gehört die christliche Kirche auch zur buddhistischen Kategorie. Nur durch die Unterschiede der Rassen, der Kultur und der Himmelskörper-Kultur sind die unterschiedlichen Äußeren der Menschen, die unterschiedlichen Denkweisen verursacht. Das heißt, daß die Menschen unterschiedliche Besonderheiten haben. Das führt zu den unterschiedlichen Kultivationsmethoden zum Buddha, zu den unterschiedlichen Erkenntnissen und Verständnissen für die Götter auf der hohen Ebene. Sie befinden sich dem Wesen nach auf der Buddha-Ebene. In Wirklichkeit befindet sich Jesus auf der Ebene von Tathagata. Aber wegen der Unterschiede der Kultur, der Denkweisen und der Gestalten wird er nicht Buddha genannt. Im Osten nennt man die großen Erleuchteten Buddhas. Wegen der Unterschiede der Gestalten tragen die Menschenwesen im Himmelsreich von Jesus Gewänder aus weißem Stoff. In den Welten von Buddhas tragen die Menschenwesen Gewänder aus gelbem Stoff. Der Haarschnitt von ihnen ist auch ganz unterschiedlich, was den größten Unterschied darstellt. Die Taoisten haben ihre Haare auf dem Kopf gewickelt; die Arhaten haben einen Kahlkopf; die Bodhisattwas haben den Haarschnitt, wie ihn die Damen im alten China hatten. Warum ist das so? Die Leute im alten China hatten die Kleidung wie die Gewänder, die die Menschenwesen im Himmelsreich tragen. In der Tat hatten sie die gleiche Kleidung wie die Menschenwesen im Himmelsreich. Das gleiche gilt auch für den Westen. Die Leute im Westen trugen auch die gleiche Kleidung wie die Menschenwesen im Himmelsreich. So ist der Mensch. Aber die modische Kleidung ist heute ganz modern. In der Tat ist die Kleidung, die die Menschen von Gegenwart tragen, am schlechtesten und am häßlichsten. Warum gibt es in der Welt von Weißen keinen Buddhismus? Und in der Welt von Orientalen keine christliche Kirche? Streng genommen, es gibt keine. Soweit es in meinem Gedächtnis steht, haben Jesus und Jahwe in "Der Heiligen Schrift" oder in ähnlichen Büchern gesagt: "Geht nicht nach dem Osten." Sie haben noch andere Worte gesagt, ich habe nur ein Wort im Kopf: "Geht nicht nach dem Osten." Sie sagten ihren Schülern, daß sie das Christentum nicht im Osten verbreiten sollten. Aber ihre Schüler hörten nicht auf sie und kamen mit der Expeditionsarmee nach dem Osten, wodurch ein Problem auftritt. Die Menschenrassen dürfen nicht gemischt werden. Jetzt sind die Menschenrassen gemischt, was ein sehr ernstes Problem mit sich bringt. Das Mischvolk hat keine entsprechenden Beziehungen zu der Welt von oben mehr, es hat dadurch seine Wurzeln verloren. Die Mischlinge haben ihre Wurzeln verloren, um sie kümmert sich niemand im Himmelsreich. Sie gehören zu nirgends und werden von nirgends aufgenommen. Früher gab es Wüsten und Niemandsland an der Grenze zwischen Europa und Asien. Als das Verkehrswesen nicht entwickelt war, war es schwer, diese Gebiete zu überqueren. Mit dem Fortschritt der modernen Verkehrsmittel sind diese Hindernisse beseitigt. Deshalb werden die Menschenrassen verstärkt gemischt, was eine schwere Folge mit sich bringt. Selbstverständlich legen wir nicht viel Wert darauf. Aber in den Himmelsreichen wird diese gemischten Rassen nicht anerkannt. Ich habe eben erklärt, daß die Menschenrassen die entsprechenden Beziehungen zu den Himmelsreichen von oben haben. In dem Kosmos macht die weiße Rasse von oben nur einen kleinen Anteil aus, und zwar einen sehr kleinen Anteil. Dort ist ihr Himmelsreich. Die gelbe Rasse, die Buddha-Welten und die Tao-Welten sind so zahlreich, daß sie fast den ganzen Kosmos ausfüllen. Es gibt so viele gorße Buddhas auf der Ebene von Tathagata wie Sand im Ganges. In diesem Kosmos sind besonders viele Menschen, die eine Gestalt wie die der gelben Rasse haben. Deshalb sagen wir, daß die Menschenrassen von oben ihre entsprechenden Beziehungen zu den Menschenrassen von unten haben. Die wahre Bedeutung des Wortes von Jesus "Geht nicht nach dem Osten" heißt eigentlich, daß sie nicht zu uns gehören. Jesus sagte, daß das Christentum nicht im Osten verbreitet werden sollte. Ich habe auch bemerkt, daß es im Himmelsreich von Jesus keinen Orientalen gibt. Wie jämmerlich! Seit der Neuzeit hören die Menschen nicht auf ihren Herrn, während die Orientalen nicht auf ihren Buddha hören. Deshalb wird die Sache von den Menschen durcheinandergebracht. Ich habe auch entdeckt, daß es in der Welt des Buddhas keinen Weißen gibt. Aber warum kann das Gebot, das ich heute verbreite, an die Menschen im Westen weitergegeben werden? Weil das, was ich verbreite, die Grundsätze des Kosmos, und zwar die des ganzen Kosmos darstellt. Alle Weißen, die durch die Kultivierung dieses Gebotes zum Erfolg kommen, besitzen die gleiche Gestalt und die gleiche Kultivationsweise wie die der Menschenwesen im Himmelsreich von Jesus. Wenn die Menschen der gelben Rasse dadurch zum Erfolg kommen, besitzen sie die Gestalt des Buddhas. Deshalb bin ich in der Lage, Menschen sowohl im Osten als auch im Westen zu erlösen. Weil das Gebot, das ich verbreite, sehr groß ist. Ich sage euch ..., daß die Tür nie so weit geöffnet ist. Aber das hat auch seine Gründe.

     Frage: Herr Meister, können Sie genauer auf die Mischlinge eingehen?

     Antwort: Durch die Erklärung der Sache über Mischlinge habe ich euch ein himmlisches Geheimnis gesagt. Das heißt aber nicht, daß wir damit was erreichen wollen. Ich will nur sagen, daß ich damit eine viel größere Sache tue. Die Mischlinge kann ich auch erlösen. Nämlich in dieser Periode kann ich sie erlösen. Obwohl die Menschen im Osten und die im Westen alle auf der Erde leben, sind der Osten und der Westen durch ein Ding getrennt, was der Mensch selbst nicht weiß. Wie allen bekannt ist, legen die Orientalen Wert auf die Zahl "Jiu" (neun), weil deren Laut schön klingt; Wert wird auch auf die Zahl "Ba" (acht) gelegt, weil deren Laut wie "reich werden" klingt. In der Tat kann das wirklich ein bißchen Rolle spielen. Die Stellung von geomantischen Orakeln und die Wahrsage an Hand der geographischen Begebenheiten gelten im Westen nicht. Bei den Weißen funktionieren sie nicht. Die Weißen legen viel Wert auf die Sterndeutung und die Phänomene, die aber für die Orientalen keine Gültigkeit haben. Mancher findet sie gültig, aber das ist nur sein eigenes Gefühl. In der Tat haben sie keine Gültigkeit für die Orientalen. Warum denn? Weil die Weißen ihre eigene Biophäre haben, in der die von ihrem eigenen Raum gebildeten besonderen Substanzen existieren. Die Orientalen haben auch ihre Biophäre, in der die von ihrem Leben gebildeten besonderen Substanzen bestehen. Die Bildung des Lebens ist von diesen Substanzen durchzogen. Deshalb ist es im Osten und im Westen unterschiedlich. Wenn sich Menschen von zwei Rassen verheiraten, kriegen sie einen Mischling. In der Mitte des Lebens von diesem Kind gibt es eine Trennung. Wenn er getrennt ist, ist er sowohl organisch als auch vernünftig nicht gesund, und zwar ein ungesunder Mensch. Die moderne Wissenschaft sagt uns, daß die Generationen schlechter als die vorhergehenden Generationen werden. Dadurch kann ein solches Phänomen verursacht werden. Aber wenn sich ein Mischling kultivieren will, kann ich ihm freilich helfen. Ich kann ein solches Problem erledigen. Für einen normalen Menschen, der sich nicht kultiviert, dürfen wir das nicht beliebig erledigen.

     Frage: Beim Praktizieren von Abstoßen spüre ich, daß meine Handflächen sehr warm sind. Bei allen anderen Kultivationswegen kann so etwas, so glaube ich, nicht auftreten. Wenn ich den Gong praktiziere, erscheint es mir, als ob ich ein Bodhisattwa wäre, und als ob ich allein zwischen Himmel und Erde stünde. Ist dieses Gefühl richtig?

     Antwort: Beim Praktizieren sollst du gar keine Gedanken in den Gong einfügen. Beim Tantrismus kann man sich so kultivieren: Ich bin der Buddha. Aber er ist es eigentlich nicht. Hat sich sein fleischlicher Körper geändert? Aber nein. Wer kann sich denn in Zukunft durch die Kultivation ändern? Seine Fuyuanshen. Bei der Verbreitung dieses Gebotes habe ich euch schon gesagt, daß ich die Zhuyuanshen erlöse. Wenn deine Fuyuanshen zum Erfolg der Kultivierung gelangt, wirst du immer noch Samsara durchmachen müssen. Du weißt überhaupt nicht darüber Bescheid, wenn sich die beiden Leben getrennt haben. Es ist ganz normal, wenn deine Handflächen warm werden.

     Frage: Darf man nicht den geringsten Gedanken bei der Kultivierung des Falun Dafa einfügen?

     Antwort: Nein, man soll sich dabei gar keinen Gedanken machen. Irgendein Gedanke stellt eine Art Eigensinn dar.

     Frage: Ich habe zwei Fragen. Bei der ersten Frage handelt es sich um die Beziehungen zwischen den Menschen im Osten und den im Westen. Wir nehmen an, daß viele Leute, die eigentlich Orientalen waren, aber als Westliche bei ihrer Wiedergeburt geboren sind. Was sollten wir mit diesen Leuten machen?

     Antwort: Das macht nichts. Man soll hier zwei Fälle unterscheiden: Wenn dieser Mensch ohne besondere Mission auf diese Welt kommt, ändern wir mit der Änderung seines Körpers diesen Menschen selbst; wenn dieser Mensch mit einer besonderen Mission auf diese Welt kommt, ist das ein ganz anderer Fall. Übrigens möchte ich dir sagen, daß du bei der Propaganda für dieses Gebot auf die Methode achten mußt. Wenn er sich dafür interessiert, kommt er den Falun Dafa lernen. Dadurch hast du viele De-Substanzen gesammelt. Das ist eine grenzenlose Wohltat. Eines möchte ich aber betonen. Wenn er den Falun Dafa nicht lernen will und du ihn trotzdem zum Lernen nötigst und ihn zum Praktizieren herbeibringst, halte ich das für nicht gut. Wenn er sich nicht zum Buddha kultivieren will, kann der Buddha auch nichts mit ihm machen. Es kommt auf den Menschen selbst an, was er sich wünscht. Du kannst ihn nur dazu bewegen, sich zum Guten zu bekennen. Aber du sollst ihn nicht dazu zwingen. Ich sage dir, wir sollen keinen zum Lernen unseres Falun Dafa nötigen. Bei der Überzeugungsarbeit sollen unsere künftigen Berater oder unsere Verantwortlichen keine administrativen Mittel anwenden. Alle sind nur Praktizierende. Deshalb sollen wir nur mit dem Gebot andere überzeugen. Alle lernen jetzt das Gebot. Wenn ein Berater irgendetwas falsch tut, können es die anderen Kursteilnehmer auch bemerken und sagen, daß bei ihm etwas nicht stimmt. Alle werden das, was er falsch getan hat, nicht wiederholen. Warum denn? Weil alle jetzt das Gebot lernen. Sie handeln nicht nach ihrer eigenen Anschauung, sondern nach den Anforderungen des Gebotes. Selbstverständlich werde ich dich auch so behandeln. Komm das Gebot lernen, wenn du es lernen willst. Du kannst weggehen, wenn du es nicht mehr lernen willst. Wir werden aber keinen beleidigen. Wir werden es lassen, wenn du sagst, daß du das Gebot nicht mehr lernen willst. Wenn du es lernen und dich kultivieren willst, werden wir die Verantwortung für dich tragen. Und wir können dir versprechen, daß wir es schaffen können. Wir haben nur eine lockere Organisationsweise, aber die Kultivation zum Buddha selbst ist doch eine ernste Sache. Weil wir es nicht erlauben, daß dieses so große und so ernste Gebot im geringsten schiefgeht. In der Geschichte wurde nie solch Großes unter die Menschen verbreitet. Jetzt sitzt du da und glaubst, daß ich, wenn jemand wünscht, daß ich kommen solltest, freilich komme. Ich sage dir aber, daß du mit großer Wahrscheinlichkeit aus der vorherbestimmten Verbindung hier anwesend sein kannst. Irgendwann hast du eine vorherbestimmte Verbindung geschaffen. Es gibt aber ganz wenige Leute, die ohne jeglichen Grund hierher gekommen sind. Ich glaube, wenn ihr auch weiter fragen wollt, gibt es nichts mehr zum Fragen. Alles, wonach ihr fragen wollt, könnt ihr in dem Gebot finden.

     Frage: Bei meiner Frage geht es um die Konzentration auf nur eine Kultivationsschule. Ich glaube, daß jemand, wenn er den Falun Dafa kultiviert, wahrscheinlich mit anderen Dingen einschließlich Dinge der traditionellen Techniken vermischen würde ...

     Antwort: Die Kultivation zum Buddha ist eine sehr ernste Sache. Das heißt nicht, daß du dich nicht mit Zhou-Yi Jing (I Ging aus der Zhou-Dynastie) oder Ba Gua (Acht-Orakel) beschäftigen darfst. Ich glaube, daß es nur begrenzte Zeit für die Kultivation gibt. Es wäre wunderbar, wenn du die Zeit für die Erforschung des Falun verwendest und damit zum Erfolg kommst. Nichts ist größer als das Falun. Die Grundsätze von Ba Gua, über die die Menschen in der Gesellschaft von normalen Menschen Bescheid wissen, und viele Dinge der Techniken gehen nicht über das galaktische System hinaus. Du kannst aber nicht wissen, wie groß dieser Kosmos ist. Dreitausend Kosmos, die so groß wie unser jetziger ist, bilden einen größeren Kosmos. Dreitausend größere Kosmos bilden einen noch größeren Kosmos. Darin gibt es unzählige Götter und Buddhas. Was ist denn das galaktische System? Es ist sehr klein. Jeder, der den Falun Dafa praktiziert, soll mal denken, welch ein großes Gebot ich an dich weitergegeben habe. Ich glaube, daß du als Praktizierender dir die Mühe sparen könntest. Ich bin aber nicht dagegen, wenn du das als Fach studierst. Weil das nur Kenntnisse unter normalen Menschen sind, dann kannst du sie lernen. Wenn das dein Hobby ist, wäre es am besten, wenn du darauf verzichtest! Ich muß für dich die Verantwortung tragen. Die Kultivation zum Buddha ist eine sehr ernste Sache. Es wäre am besten, wenn du all deine Kräfte für das Gebot einsetzt. Daraus kannst du grenzenlosen Nutzen ziehen. Es gibt kein Fachwissen, das sich mit dem Falun Dafa vergleichen könnte. Was aber die Vortäuschung von Göttern und Gespenstern unter den normalen Menschen betrifft, meine ich, daß so etwas überhaupt nicht passieren sollte. Weil alle niedrigen Lebewesen Gespenster sind. Es ist zu weit von unserem Gebot entfernt, wenn du um solche Dinge betest! Übrigens sind all diese Dinge üble Dinge, sie sind Gespenster. Noch ein paar Worte über das Orakeln. In meinem Buch bin ich sehr genau darauf eingegangen. Die Kultivation ist eine sehr ernste Sache. Wenn du durch die Kultivierung Energie bekommst, kannst du durch deine Worte eine Sache unveränderlich machen. Aber die Sache eines normalen Menschen ist doch veränderbar. Und sie kann noch anders werden. Du hast die Sache so vorausgesagt, durch deine Worte kann sich diese Sache nicht mehr ändern. Dadurch hast du Schlechtes getan. Als Praktizierender sollst du dich einen höheren Maßstab an dich legen. Wenn du aber Schlechtes tust, ist das keine normale Sache mehr. Ich muß deinen Körper reinigen. Wenn ich bemerke, daß du dich wirklich kultivieren willst, kann ich für dich alles machen. Wenn du dich kultivieren willst, mußt du all diese Dinge aufgeben. Es wäre am besten, wenn du dich mit einem saubersten und reinsten Körper kultivierst.

     Frage: Ich habe eine geistige Belastung. Aus der guten vorherbestimmten Verbindung habe ich die Gelegenheit, den Falun Dafa zu lernen. In dem zweiten Band steht geschrieben, daß man, wenn man in diesem Leben nicht zum Erfolg kommt, darauf schwören kann, sich in dem nächsten Leben weiter zu kultivieren. Mein echtes Ziel ist aber, durch die Kultivierung die Vervollkommnung zu erreichen. Was kann ich tun, wenn ich jetzt schon alt bin?

     Antwort: Für alte Leute besteht ein solches Problem. Reichen die Lebensjahre eines Menschen für die Kultivation aus, obwohl er bei der Kultivierung des Falun Dafa schnell zum Erfolg kann? Streng genommen, sie reichen für die Kultivation jedes Menschen aus. Wie alt ein Mensch auch sein mag, für den reichen sie aus. Aber eins muß betont werden: Als normale Menschen können wir uns nicht beherrschen. Auch wenn du im Munde führst, daß du dich beherrschen kannst, du kannst dich dem Wesen nach nicht beherrschen. Weil du dich nicht auf einer solch hohen Ebene kultivierst und dein Herz nicht so hohe Normen erreicht. Deshalb kannst du dich nicht beherrschen. Unser Falun Dafa beinhaltet die Doppelkultivation von Xinxing und Leben. Bei der Kultivierung wird dein Körper verändert, und dein Leben verlängert. Bei der Kultivierung wird das Leben zugleich auch verlängert. Wie alt ein Mensch auch sein mag, für ihn reichen seine Lebensjahre, streng genommen und theoretisch gesehen, aus. Aber eins muß bekräftigt werden: Sein verlängertes Leben muß hundertprozentig auf die Kultivation verwendet werden, aber nicht dafür, unter normalen Menschen zu leben. Aber wenn er nicht weiß, daß sein Leben verlängert ist, sich nicht beherrschen und und sich nicht hundertprozentig nach den Anforderungen für Praktizierende richten kann, steht er jederzeit vor der Lebensgefahr. Das ist eben die Gefahr, vor der alte Menschen stehen. Wenn er aber wegen der nicht intensiven Kultivierung keine Erfolge bei der Kultivation erzielt hat, hat er drei Wege vor sich. Erstens muß er sich weiter kultivieren, mein Gebotskörper wird ihn dabei schützen, und sogar bei seiner Wiedergeburt. Es wird dafür gesorgt, in welche Familie er geboren wird, damit er das Gebot weiter bekommt. Zweitens, du hast eine Kultivationsebene erreicht. Aber wegen der Bitternis in der Menschheit willst du dich nicht weiter kultivieren. Wenn du zum Beispiel aus den Drei Welten hinauskommst, kannst du ein Lebewesen in einer Schicht Himmel außerhalb der Drei Welten werden. Wenn du nicht außer den Drei Welten hinauskommt, kanst du ein Himmelsmensch in einer Schicht Himmel innerhalb von den Drei Welten werden. Innerhalb der Drei Welten wirst du alle fünfhundert oder alle dreihundert Jahre bei Samsara wieder geboren sein. Du kannst aber einige hundert Jahre Glück genießen. Das ist er zweite Weg. Drittens, es gibt manche Leute, die sich tatsächlich sehr gut kultivieren, aber trotzdem den Normen nicht entsprechen. Wegen ihrer besseren Verständnisse für das Gebot oder durch ihre besonderen Beiträge zum Gebot können sie in die Falun-Welt steigen, um ein Lebewesen in der Falun-Welt zu werden. Sie befinden sich auch in den Drei Welten und brauchen nicht bei Samsara wieder geboren zu sein. Selbstverständlich ist das sehr gut. Es gibt aber ganz wenige solche Leute, und zwar auch relativ strenge Forderungen dafür. Sie sind aber weder Arhaten, noch Bodhisattwas. Sie sind nur Mitglieder des einfachen Volkes in der Falun-Welt. Das ist eben so. In der Tat haben sie das Gebot bekommen, und sie haben Saatgut der vorherbestimmten Verbindung zur Kultivierung zum Buddha gesäht.

     Frage: Ich habe eine Frage. Wie sind die Schichten von Menschen zu unterscheiden?

     Antwort: Ich habe das so gesagt. Ich habe erklärt, daß "ein oberer Mann den Tao, wenn er ihn hört, mit Fleiß kultiviert." Hierbei habe ich Lao Tse zitiert. "Wenn ein mittlerer Mann den Tao hört, praktiziert er ihn nur ab und zu. Wenn ein unterer Mann den Tao hört, lacht er darüber. Wenn er nicht darüber lachen würde, wäre es nicht der Tao." Mit "ein oberer Mann hört den Tao" meint man, daß sich der Mann, wenn er etwas von der Kultivation hört, sofort kultiviert. Und er glaubt auch fest daran. Es ist sehr schwer, einen solchen Menschen zu bekommen. Er beginnt sofort mit dem Praktizieren und wird die Kultivation zu Ende führen. Ein solcher Mann gehört zu den oberen Leuten. "Wenn ein oberer Mann den Tao hört, praktiziert er ihn mit Fleiß. Wenn ein mittlerer Mann den Tao hört, praktiziert er ihn nur ab und zu." Was soll das bedeuten? Wenn er sieht, daß alle das Gebot lernen kommen, kommt er auch mit. Sowieso fühlt er sich dabei auch sehr gut. Wenn er viel zu tun hat, oder wenn er auf Probleme unter den normalen Menschen stößt, vergißt er das Gebot. Wenn andere Menschen das Gebot nicht lernen, lernt er es auch nicht mehr. Es ist ihm ganz gleich, ob er es lernt oder nicht. Das nennen wir "Wenn ein mittlerer Mann den Tao hört, praktiziert er nur ab und zu." Er kann zum Erfolg gelangen oder zu keinem Erfolg kommen. Es hängt nur von ihm selbst ab, ob er zum Erfolg kommt. Wenn ein unterer Mann den Tao hört, lacht er darüber. "Alles ist Aberglaube." Er schenkt dem Gebot keinen Glauben. Er kann sich desto mehr nicht kultivieren. Das ist eben so. Wie hoch sich jedermann kultivieren kann, hängt es meiner Meinung nach davon ab, wie große Lasten sein Herz tragen kann. Wenn du aus dieser Tür hinaustrittst und auf ein Problem stößt, kannst du sie überhaupt nicht aushalten. Ich rede hier. Alle fühlen sich sehr wohl. Die Energie, die durch Kultivierung eines orthodoxen Gebotes erzeugt wird, stellt Barmherzigkeit und Glück dar. Deshalb sitzt ihr alle da und fühlt euch sehr wohl. Und ihr hört mich auch gern reden. Das gilt für die Energie, die bei eurer künftigen Kultivierung und bei allen orthodoxen Kultivationen. entsteht. Ich glaube, es geht nicht, wenn du dich nicht beherrschst, wenn dir alle Dinge, nach denen du eigensinnig jagst, stark durch den Sinn kommen, und wenn du die Kultivation ganz und gar vergißt, nachdem du aus dieser Tür gegangen bist.

     Frage: Könnten Sie noch etwas von den Mischlingen erzählen?

     Antwort: Ich habe schon von Mischlingen gesprochen. Ich habe nur gesagt, daß das eine Erscheinung in der Endzeit ist. Es ist natürlich nicht deine Schuld, wenn du ein Mischling bist. Du sollst dich auch nicht über deine Eltern ärgern. Das ist allerdings ein Chaos, ein Zustand, der durch die Menschen herbeigeführt ist. Die Gelben, die Weißen und die Schwarzen haben im Himmel ihre entsprechenden Nationen. Wer nicht zu der Nation, nicht zu ihnen gehört, um den wird sich tatsächlich niemand kümmern, das ist eine Tatsache. Ich wollte hier nicht aufs Geratewohl reden, ich habe euch ein himmlisches Geheimnis vermittelt. Die Mischlinge tauchen alle in der Endzeit auf. Sie sollen sich nicht beschweren. Alle folgen nur dem Trend, und niemand kennt den wahren Sachverhalt. So tritt eine solche Sache auf. Wenn du dich kultivieren willst, habe ich Methoden, dir zu helfen. Bei der Antwort auf die Frage, in welches Himmelsreich du kommst, müssen wir deine Situation genau betrachten. Von welchem Teil bei dir mehr bleibt, zu dem werden wir mehr umwandeln. Du brauchst dich nur um die Kultivation zu kümmern, und um nichts mehr. Wovor hast du denn noch Angst, wenn du das Gebot bekommen hast? Bei der Erklärung von früher habe ich das nicht gesagt. Aber jedenfalls muß ich die Menschen früher oder später darüber Bescheid wissen lassen.

     Frage: Ist es nicht sehr gut, wenn die ganze Menschheit vegetarisch lebt?

     Antwort: Nein. Das ist nur deine eigene Meinung. Der Himmel hat die Normen für das Leben von Menschen festgelegt. Nur wenn der Mensch so lebt, dann ist er ein Mensch. Fleisch liefert dem Menschen mehr Energie als Gemüse. Das ist zweifellos richtig. Aber für die Praktizierenden ist das anders.

     Frage: Ich habe eine Frage, gibt es konkrete Normen für die Ruhe, wenn man den Falun Dafa in Ruhe praktiziert? Wird der Praktizierende beim Eintritt in den Ding-Zustand (Zustand der absoluten Konzentration) nicht gestört, wenn sein Zhuyuanshen immer an sich selbst denkt?

     Antwort: Dein Zhuyuanshen und dein Eintritt in den Ding-Zustand sind zweierlei. Am Anfang bist du nicht in der Lage, in den Ding-Zustand einzutreten. Warum kannst du nicht in den Ding-Zustand eintreten? Weil du als Mensch noch viele Arten von Eigensinn hast. Du wirst an alles denken, zum Beispiel dein Geschäft, dein Studium, deine Arbeit, die Widersprüche zwischen Menschen und Menschen, die Krankheiten deines Kindes, die Pflege deiner Eltern und alle Sachen in der irdischen Welt. All dies nimmt ein großes Gewicht in deinem Kopf. Denkt doch mal, wie kannst du denn zur Ruhe kommen? Wenn du dich hinsetzt und obwohl du nicht daran denken willst, kommen sie jedoch von selbst. Deshalb gibt es keine Methode, die dich zur Ruhe bringen könnte. Wie ich es in meinem Buch erklärt habe, kannst du nicht in den Ding-Zustand eintreten, auch wenn du den Buddha-Namen vorliest, das Herz betrachtest, oder die Zahlen zählst. Sie sind nur Mittel, und spielen keine absolute Rolle. Und du kannst erst dann zur Ruhe kommen, wenn du alle Arten von Eigensinn unter den normalen Menschen allmählich leicht nimmst. Wenn du wirklich in den Ding-Zustand eintrittst, befindest du dich schon auf einer sehr hohen Kultivationsebene. Aber eins muß noch geklärt werden: Braucht derjenige, der den Falun Dafa praktiziert, wie ein Mönch nichts mehr, und zwar nichts Materielles? Nein. Wir sollen uns nach Möglichkeit den Forderungen der normalen Menschen entsprechend kultivieren. In der Gesellschaft der normalen Menschen sollst du nicht anomal handeln. Nach außen hin mußt du dich wie ein normaler Mensch benehmen. Als Jugendlicher wirst du noch heiraten. Du kannst noch Beamter werden oder Geschäfte machen. Das wird nichts von dir beeinträchtigen. Wir möchten einen Grundsatz erklären: Der Mensch hat in der Gesellschaft immer seine Widersprüche zu lösen, in welcher Schicht er auch sein mag. Wir wollen die Einschränkungen der Religionen verwerfen. Der Taoismus kann nicht über die Theorie von Taiji hinausgehen, der Buddhismus kann ebenfalls nicht über seine Theorie hinausgehen. Deshalb lehnen wir die Grundsätze der Religionen ab. Wir sprechen von den Grundsätzen des ganzen Kosmos. Wir haben bemerkt, in welcher Schicht du auch bist, welche Arbeit du auch machst, welchen Beruf du auch hast, du kannst dich immer kultivieren. Warum denn? Um sein Leben zu fristen, kann ein einfacher Arbeiter auch auf Widersprüche zwischen Menschen und Menschen und zwischen ihm und seiner Arbeit stoßen. Bei diesen Widersprüchen tritt auch die Frage auf, wie er ein guter Mensch sein soll. Ein einfacher Arbeiter mit dem weißen Kragen, nämlich ein Angestellter, stößt in seiner Schicht im Kampf zwischen Menschen und Menschen um die Interessen auf die Frage, wie er ein guter Mensch wird, wie er in diesen Widersprüchen ein guter Mensch wird. Ein Boß steht in seiner Schicht vor der Frage, wie er in seinen Geschäften, in den Beziehungen zwischen Boß und Boß und in den Reibereien zwischen Menschen und Menschen ein guter Mensch wird. Er hat auch seine Widersprüche. Das gilt auch für einen Staatspräsidenten, als Präsident muß er für die staatlichen Angelegenheiten hart arbeiten. Manchmal geht es nach seinem Wunsch, manchmal nicht. Manchmal kann er etwas zustande bringen, manchmal nicht. Zwischen Staaten und Staaten gibt es auch Widersprüche. Deshalb hat er immer hart zu arbeiten. So ist das Leben eines Menschen. In jeder Schicht kannst du dich nicht von dem irdischen Leben und Treiben, von den Menschen und und von der Gesellschaft trennen. Deshalb hast du immer Widersprüche. Wie kannst du in diesen Widersprüchen ein guter Mensch werden? Wenn du ein guter Mensch werden kannst, wirst du über einen normalen Menschen hinausgehen. Wir legen Wert auf diese Grundsätze, das heißt nicht, daß wir dich in materieller Hinsicht auf etwas verzichten lassen, sondern, daß du auf die Gesinnung eines Menschen verzichten sollst. Welch große Geschäfte du auch treibst, das macht dir bei der Kultivation gar nichts aus. Je größere Geschäfte du treibst, desto mehr Geld kannst du verdienen. Du betrachtest jedoch das Geld nicht als Leben. Du bist jedoch nicht so eigensinnig auf einen winzigen Vorteil aus. Auch wenn dein Haus mit Gold gebaut ist, du nimmst es in deinen Gedanken sehr leicht. Das sind die Normen, die wir an die Praktizierenden stellen. Wie großer Beamter du auch sein mag, du sollst immer Gutes für das Volk tun. Das sind die Normen, die wir an die Praktizierenden stellen. Nicht wahr? Wenn wir, über die Religionen hinausgehend, diese Grundsätze erklären, können wir das Wesentliche sagen. In jeder Situation kann man sich kultivieren. Aber eins muß betont werden, daß das Herz von Praktizierenden direkt bei der Kultivierung unter den normalen Menschen geschliffen werden muß. Warum sage ich, daß ich dich wirklich erlöse? Weil du dich tatsächlich erhöhst, weil du tatsächlich den gesellschaftlichen Druck erträgst, weil du dich wirklich selbst erhöhst, soll dir die Kultivationsenergie gehören. So erlösen wir dich. Das Fuyuanshen kann auch die Kultivationsenergie bekommen, aber es wird dir nur als Gebotsverteidiger dienen, wann es auch sein mag. Oder es wird dir folgen, wenn es zum Erfolg gelangt. Ich habe heute diese Sache erklärt, trotzdem können eure Erkenntnisse dafür nicht so hohes Niveau erreichen. Mancher spricht noch von anderen Kultivationswegen, dieser Kultivationsweg sei so oder so, jener sei so oder so. Du kannst aber die Bedeutung von den Worten, die ich eben gesagt habe, immer noch nicht erkennen! Alle Kultivationswege in der Geschichte erlösen nur dein Fuyuanshen, aber nicht dich. Sie erlösen nicht dich! Ich habe ein Rätsel von tausend Jahren enthüllt! Ich habe viele Schwierigkeiten überwunden, um diese Sache auszusprechen. Wie du dich früher auch um die Kultivation bemühtest, du wurdest nicht erlöst. Wen hast du denn kultiviert? Obwohl du dich das ganze Leben lang kultiviert hast, mußt du doch die Regeln von Samsara befolgen. Du weißt auch nicht, was du bei der nächsten Geburt sein wirst. Wie jämmerlich du bist! Warum denn? Sowohl in den Religionen als auch bei den anderen Kultivationswegen wird nicht das Zhuyuanshen erlöst. Weil sie meinen, daß es zu schwer ist, das Zhuyuanshen zu erlösen. Es ist zu tief in der irdischen Welt verirrt. Jetzt könnt ihr alles verstehen, wenn ich davon rede. Aber mancher wird alles tun, was er will, wenn er aus dem Raum ist. Er setzt sich wieder für die praktischen Interessen unter den normalen Menschen ein und kämpft dafür. Er wird mit Sicherheit so handeln. Deshalb meinen die Götter, es ist zu schwer, die Menschen zu erlösen. Dein Fuyuanshen hat denselben Namen wie du, es kommt zugleich aus dem Schoß der Mutter, und es beherrscht denselben Körper. Sie wollen es erlösen. Obwohl sie zu dir sprechen, sprechen sie in der Tat zu ihm. Manchmal sagst du ganz unbewußt etwas, in der Tat kommt es nicht aus deinem Hirn. Manche Leute machen Lotussitz. Sobald sie sich hinsetzen, wissen sie nichts mehr. Sie können sogar ein paar Stunden sitzen. Sie freuen sich dennoch sehr, wenn sie aus dem Ruhezustand kommen: Wie gut ich praktiziere! Ich kann einige Stunden sitzen und in Ruhezustand bleiben. Wie jämmerlich! Hast du denn den Qigong praktiziert? Weißt du darüber Bescheid? In der Tat ist aber ein anderer praktiziert. Damit sich dein Fuyuanshen kultivieren kann, läßt dich die taoistische Schule Schnaps trinken, um dein Zhuyishi zu betäuben. Es gibt viele Taoisten, die viel Schnaps trinken, so daß sie betäubt sind, nichts mehr wissen und einschlafen. Ihre Fuyuanshen werden aber zum Praktizieren weggebracht. Was ich hierbei gesagt habe, ist ein Rätsel von tausend Jahren, obwohl ich mich so leicht ausgedrückt habe. Mit diesem Weg oder jenem Weg kann sich der Mensch ihrer Meinung nach nicht zum Erfolg kommen. Dank ihrem guten Herzen ist aus deinem Körper ein Buddha kultiviert. Man kann sagen, daß du dadurch die De-Substanz gesammelt hast. Du hast dabei sowieso viel Bitternis erlitten und deine Jugendzeit für die Religion geopfert. Was ist für dich zu machen? Du wirst wahrscheinlich bei der Wiedergeburt als Fuyuanshen geboren. Aber meiner Ansicht nach hat das kaum noch eine Hoffnung. Dann kannst du dich kultivieren. Es gibt ganz wenige solche Leute. Aber manche Leute können viel Glück bekommen. Was für Glück? Sie können zum Beispiel große Beamte werden, viel Reichtum bekommen oder große Geschäfte machen. In dem nächsten Leben können sie so was erleben. Weil sie in diesem Leben sowieso viel De-Substanz und viel Glück gesammelt. Ich glaube aber, daß keiner von den Anwesenden Solches erleben will. Jedes Mal, wenn jemand mir, nachdem ich diese Sache erklärt hatte, sagte, wie dieser oder wie jener Qigong ist, wie diese oder jene Religion ist, meinte ich, daß sein Erleuchtungsvermögen zu niedrig ist. Ihr alle könnt doch die Eigenschaften unseres Falun Dafa studieren. Die sind sehr klar geschrieben, aber darauf wird keine Aufmerksamkeit geschenkt. Sie werden nur als einfache Worte betrachtet. Aber sie sind die Regeln des Kosmos. Früher war es eben so. Wenn du diesen Praktizierplatz verlassen hast, wirst du dich sehr wohl fühlen. Eins muß ich dir noch sagen, daß du dich mit der Zeit schlecht fühlen wirst. Warum denn? Weil du in deinen Vorleben Karma gesammelt hast. Dein Karma aus deinen vielen Vorleben kann nicht auf einmal entfernt werden, sonst mußt du sofort sterben. Deshalb werden wir dieses Karma allmählich aus deinem Körper entfernen. Deshalb wirst du dich für eine gewisse Zeit unpäßlich fühlen. Du wirst meinen, "Bin ich wieder krank?". Ich sage euch allen, das ist keine Krankheit. Aber du scheinst krank zu sein, manchmal sehr schwer krank. Aber mancher weiß darüber Bescheid, deshalb freut er sich darüber, wenn er sich unpäßlich fühlt, und sagt: "Herr Meister kümmert sich um mich. Er beseitigt meine Krankheiten und entfernt mein Karma. Dagegen ist mancher sogar sehr nervös, wenn er sich nicht unpäßlich fühlt. "Herr Meister kümmert sich nicht um mich. Warum wird mein Karma nicht beseitigt?" Es gibt manchen neuen Kursteilnehmer, der glaubt, daß er krank ist und Medikamente einnehmen muß, wenn er sich unpäßlich fühlt. Er meint, es wäre besser, daß er, während er den Kultivationsweg praktiziert, Medikamente einnimmt. Wir haben aber einen Grundsatz durchschaut, daß das Krankenhaus nicht in der Lage ist, das Karma zu beseitigen. Ein Arzt ist keiner, der sich kultiviert hat. Deshalb hat er nicht die Fähigkeit dazu. Er ist ein Techniker unter den normalen Menschen. Er kann nur Leiden in der Oberfläche beseitigen, wobei diese Krankheit in die Tiefe drückt. Medikamente tragen nur dazu bei, die Krankheiten in den Körper hinein zu drücken. Das heißt, daß die Krankheiten in dem Körper gespeichert sind. Man hat scheinbar keine Schmerzen mehr, aber sie sind in der Tiefe des Körpers gespeichert. Das gleiche gilt auch für den chirurgischen Eingriff. Ein Tumor zum Beispiel kann entfernt werden, aber dabei ist nur die Substanz an der Oberfläche entfernt worden. Die echte Ursache, die diese Krankheit erzeugt hat, bleibt in einem anderen Raum. Sie ist aber nicht beseitigt worden. Deshalb hat die schwere Krankheit, die durch Karma verursacht ist, oft Rückfall. Sie ist scheinbar geheilt. In diesem Leben kommt kein Rückfall mehr vor, aber in dem nächsten Leben wird sie wieder vorkommen. Weil sie in die Tiefe des Körpers gedrückt ist, wird sie schließlich wieder auftreten. Das Karma eines Menschen muß zurückgezahlt werden. So ist der Grundsatz. Was wir tun, ist, daß wir aus dem Ursprung deines Lebens deine schmutzigen Dinge voll und ganz entfernen. Solche Sache wird für keinen außer demjenigen getan, der sich kultiviert. Wir können für dich diese Sache erledigen, wenn du dich kultivierst. Aber du mußt deine Xinxing gut beherrschen. Wenn du dich unpäßlich fühlst, sollst du nicht glauben: "Ah, ich bin wieder krank." Nimm doch die Medizin ein, wenn du krank bist. Wir kümmern uns auch nicht um dich. Denn bei der Kultivation kommt es auf das Erleuchtungsvermögen an. Dafür gibt keine unflexiblen Regelungen. Wir haben nicht gesagt, daß du, wenn du krank bist, keine Medikamente einnehmen darfst. Nein, wir haben das nicht gesagt. Mancher betrachtet sich nicht als einen Praktizierenden. Er praktiziert nur die Übungen und studiert nicht das Gebot. Er tut alles Mögliche. Obwohl er die Übungen praktiziert, schützt ihn mein Gebotskörper auch nicht. Wenn ihn mein Gebotskörper nicht schützt, bleibt er ein normaler Mensch. Ein normaler Mensch muß doch krank sein. Wenn wir dir nicht erlauben, Medikamente einzunehmen, aber du dich nicht nach den Normen des Praktizierenden richtest, wirst du immer noch krank werden, weil du ein normaler Mensch bleibst. Wenn du bis dahin krank bist, sagst du, daß Li Hongzhi dir nicht erlaubt hat, Medikamente zu nehmen. Deshalb sage ich nicht, ob man Medikamente einnehmen soll oder nicht. Da kannst du selbst die Sache beurteilen. Die Krankheit ist eigentlich eine Prüfung für dich. Weil du dich nicht als Praktizierenden betrachten kannst, mußt du noch krank werden. So ist dieser Grundsatz. Wir haben diesen Grundsatz erklärt. Deshalb sage ich euch, daß das Karma aus deinen vielen Vorleben, solange du dich kultivierst, mit großer Wahrscheinlichkeit entfernt wird, wenn du dich unpäßlich fühlst. Ich habe gesehen, daß mancher mit Krankheiten einiger Dutzende und sogar Hunderte von Vorleben wieder geboren ist. All diese Krankheiten müssen wir für dich entfernen. Jedenfalls müssen wir für dich diese Krankheiten beseitigen. In dem anderen Raum entfernen wir für dich noch mehr. Wir müssen für dich einen Teil davon entfernen. Aber wir dürfen nicht alles Karma in dem anderen Raum wegräumen, weil du ein bißchen Leiden ertragen mußt. Wenn du kein Leiden erträgst, heißt es eben, daß man nicht zurückzahlen muß, wenn man Schlechtes tut. Du wirst dich schämen, daß du, wenn du eines Tages zum Kultivationserfolg kommst, an die Stelle eines Buddhas gesetzt wirst. Anderen wird es merkwürdig erscheinen, wie du denn auf diese Ebene gekommen bist. Stimmt das? Deshalb mußt du einen Teil Leiden aushalten. Dabei wirst du dein Erleuchtungsvermögen erhöhen. Betrachtest du es als Krankheiten? Oder als Beseitigung von Karma für einen Praktizierenden?

(1996)            


Li Hongzhi
Falun-Buddhagebot (Erklärung des Gebots in Sydney)
Deutsche Internet Version ,1998

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